Firmenjubiläum

Leistungselektronik JENA – 20 Jahre Thüringer Technologie

| Redakteur: Gerd Kucera

Beratungsgespräch: Dieter Deinhardt (rechts) erläutert einem Interessenten, wie sich dessen spezifische Leistungselektronik-Aufgabe lösen lässt (Bild: Gerd Kucera)
Beratungsgespräch: Dieter Deinhardt (rechts) erläutert einem Interessenten, wie sich dessen spezifische Leistungselektronik-Aufgabe lösen lässt (Bild: Gerd Kucera)

Im Zuge der Umstrukturierung des Forschungszentrums der Carl Zeiss Jena GmbH im Dezember entstand 1991 als Ausgründung die Leistungselektronik JENA GmbH, auch bekannt als LEJ.

Der Ursprung der heutigen Leistungselektronik JENA GmbH geht bis zum Mechaniker-Meister Carl Zeiss aus Weimar zurück. Dieser gründete 1846 eine feinmechanisch-optische Werkstatt in der Neugasse 7 in Jena.

Bereits 1852 beschäftigte Zeiss in seinem florierenden Geschäft zehn Mitarbeiter, die einfache Mikroskope fertigten. Jena ernannte Zeiss 1860 dann zum Universitätsmechanikus. 1888 starb Carl Zeiss im Alter von 72 Jahren und hinterließ ein bedeutendes Unternehmen, das für seine Qualitätsprodukte bekannt war.

Die Zeit der ersten Wende kam mit dem Sommer 1948, als man das in der sowjetischen Besatzungszone gelegene Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung und das Jenaer Werk als VEB Carl Zeiss Jena in die neue DDR-Staatsindustrie integrierte. In dieser Zeit, bis 1965, wurde der VEB Carl Zeiss Jena zum Stammbetrieb des gleichnamigen Kombinats ausgebaut.

Die zweite Wende begann am 9.11.1989 mit dem Fall der Mauer. In den Jahren 1990 und 1991 wurde der VEB Carl Zeiss Jena in die Carl Zeiss Jena GmbH und die Jenoptik GmbH aufgespalten.

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