LED-Treiberelektronik

LED-Treiber regelt den Impuls der LED für ein homogenes Erscheinungsbild in Farbe und Lichtstrom

| Redakteur: Hendrik Härter

Um LEDs neue Anwendungsfelder zu eröffnen, muss unter anderem die Ansteuerelektronik verbessert werden. Wieviel Strom benötigt eine LED bei welcher Temperatur, um einen bestimmten Lichtstrom zu erreichen? Abhilfe verspricht die controLED-Technologie von dilitronics.

Der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer neuen Technologie ist häufig eine erstaunliche Frage. Warum schreitet die Entwicklung von effizienten LED ständig voran, während die Technologie für deren Ansteuerung stagniert?

In den letzten 20 Jahren hat die LED-Technologie in ihrer Entwicklung einen großen Sprung nach vorn gemacht. So hat in den Bereichen Visualisierung und Beleuchtung die Leuchtdiode die Glühbirne sowie Halogenlampen weitgehend ersetzt.

Um das gesamte Potenzial der LED-Technologie vollständig ausschöpfen zu können, ist es allerdings nicht ausreichend, lediglich die Leistung von LED zu steigern sowie sie wirtschaftlicher zu produzieren. Zur Erschließung neuer Anwendungsfelder ist es wichtig, die Präzision und Intelligenz der Ansteuerung zu verbessern. Mit controLED hat das thüringer Technologieunternehmen dilitronics eine Technologie entwickelt, mit der rasanten Entwicklung der LED Schritt zu halten.

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Farbe, Lichtstrom und Durchlassspannung einer LED

Allerdings, und das wird auch von Nicht-LED-Experten erkannt, sind die Hindernisse für LED-Anwendung ebenso zahlreich wie ihre Vorteile. Die Produktionsverteilung von Farbe, Lichtstrom und Durchlassspannung sowie das Abändern dieser Parameter über Strom und Temperatur und natürlich deren Wechselwirkungen lassen die LED unberechenbar in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit werden. Hilfe ist daher erforderlich, um diese Hindernisse zu überwinden oder zumindest zu minimieren. Unterstützung bieten dafür LED-Treiber mit einer Vielzahl von spezifischen Funktionen.

Die drei Gruppen der LED-Treiber

Grundsätzlich können Treiber in drei Gruppen unterteilt werden: Konstantstrom, Konstantspannung und Pulsweitenmodulation, kurz PWM. Jedes dieser Verfahren bietet wichtige Vorteile und lässt sich einfach in Anwendungen integrieren. Treiber mit konstantem Strom bieten die beste Kontrolle für LED-Systeme. Allerdings ist mit ihnen auch ein sehr komplexer Aufbau verbunden, wenn viele LED-Kanäle einzeln angesteuert werden sollen.

Konstantspannung ist eine einfache Möglichkeit, wenn LED-Module auf eine bestimmte Spannung abgestimmt sind, um sie beliebig zu skalieren, wie es beispielsweise bei LED-Ketten (Stringmodulen) der Fall ist. Pulsweitenmodulation ist ein Standard für Dimming und Farbmischung, die Vf-Spanne der LEDs muss aber kompensiert werden, die schließlich die Verschwendung von Energie bedeutet.

In Anbetracht dynamischer Betriebsbedingungen wie Temperatur oder dem aktiven Dimmen der LED sowie Multi-Channel-Anwendungen, wird die Kontrolle über ein LED-System komplexer und früher oder später werden die wirtschaftlichen Grenzen erreicht. Die Entwickler von Elektronik und Optik gehen daher immer der grundlegenden Frage nach: Wie viel Strom benötigt die einzelne LED bei welcher Temperatur um einen bestimmten Lichtstrom zu erreichen?

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