Photobiologische Sicherheit: Den Blaulichtanteil einer LED messen und erkennen

| Redakteur: Hendrik Härter

Den schädlichen Blaulichtanteil von LEDs lassen sich mit dem GL PSM messen und aufspüren.
Den schädlichen Blaulichtanteil von LEDs lassen sich mit dem GL PSM messen und aufspüren. (Bild: GL Optic)

LED-Leuchtmittel emittieren in ihrem Spektrum einen nicht unerheblichen Anteil an Blaulicht. Diesen aufzuspüren und zu messen ist Aufgabe des GL PSM.

Künstliches Licht besteht meist aus LED-Leuchtmitteln, welche einen erhöhten Blauanteil aufweisen. Immer mehr Studien belegen, der erhöhte Blaulichtanteil, dem wir in unserem Alltag zunehmend ausgesetzt sind, kann schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit haben. Hier spricht man von der sogenannten Blaulichtgefährdung oder auch Blue Light Hazard.

Die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus treten in verschiedenen Formen auf und reichen von Schlafstörungen über eine Verminderung der Sehleistung bis hin zur langfristigen Schädigung der Netzhaut. Diese kann entstehen, wenn das menschliche Auge zunehmend einem erhöhten Blaulichtanteil ausgesetzt ist und die natürliche Regenerierung der Netzhaut über Nacht nicht mehr ausreichend ist.

Messung des Blaulichtanteils vereinfachen

Um die Blaulichtgefährdung einer Lichtquelle oder einer Leuchte zu erkennen, muss diese auf gewisse Risiken getestet werden. Hersteller und Händler unterliegen verschiedenen Anforderungen wie EN 14255-1, IEC EN 62778 oder IEC EN 62471. Grundsätzlich lassen sich Produkte anhand ihrer gemessenen Strahlenwerte in vier verschiedene Risikogruppen einteilen: RG0 = Risikofrei, RG1 = geringes Risiko, RG2 = mäßiges Risiko und RG3 = hohes Risiko.

Das System GL PSM von GL Optic soll die Messung des Blaulichtanteils vereinfachen, da es bereits vorkonfiguriert ist. Es besteht aus dem GL Spectris 5.0 Touch, einem hochauflösenden Spektrometer, einem Strahldichte-Teleskop zur optischen Winkelbemaßung und einem Messkopf, um die Strahldichte zu erfassen. Abgerundet wird das System durch die Software „GL Spectrosoft“. Das System ist je nach Anwendung mit einem Spektralbereich von 200 bis 800 nm oder einem erweiterten Spektralbereich von 200 bis 2500 nm erhältlich.

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posted am 09.01.2019 um 14:10 von Olaf Barheine


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