LED-Controller steuert die Beleuchtung eines bildverarbeitenden Systems

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

In der Bildverarbeitung kommt es auf eine präzise Ausleuchtung von sich bewegenden Objekten an. Dabei unterstützt der LED-Controller.

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Der Vier-Kanal-Controller HPSC4 sorgt innerhalb eines Vision-Systems für Flexibilität, wenn sich schnell bewegende Objekte mit maximaler Bildschärfe erfasst werden sollen.
Der Vier-Kanal-Controller HPSC4 sorgt innerhalb eines Vision-Systems für Flexibilität, wenn sich schnell bewegende Objekte mit maximaler Bildschärfe erfasst werden sollen.
(Bild: Framos)

In der Bildverarbeitung kommt es auf hochaufgelöste Bilder an, auch wenn sich die Objekte dabei bewegen. Ist die Beleuchtung hinsichtlich des Timings oder der Leistung nicht optimal abgestimmt, können ungenaue Messergebnisse auftreten. LED-Beleuchtungen und ihre exakte Steuerung sorgen für eine hohe Bild- und Analysequalität.

Der LED-Controller HPSC4 von Smartek Vision gehört zu den leistungsstärksten seiner Art. Auf ihn setzen die Experten von Framos. Als ein Vier-Kanal-Controller erfasst er innerhalb eines Vision-Systems sich schnell bewegende Objekte mit hoher Bildschärfe. Der HPSC4 eignet sich für eine breite Palette an LED-Beleuchtungen und ist mit einem digital geregelten Buck- und Boost-Schaltnetzteil für Ausgangsleistungen bis 120 W ausgerüstet.

Lichtintensität, Timing, Synchronisation und Übersteuerung

Die vier separat steuerbaren Ein- und Ausgangskanäle ermöglichen einen asynchronen Betrieb und damit die volle Kontrolle über die Lichtintensität, das Timing, die Synchronisation und die Übersteuerung der angeschlossenen LEDs für verschiedene Beleuchtungsszenarien über einen einzelnen Controller.

Mit dem Fokus auf eine hohe Signalqualität und Stabilität produziert der Controller Pulse mit bis zu 40 A bei maximal 48 V am Ausgang. Für die präzise Synchronisation und eine starke Übersteuerung bietet der LED-Controller opto-isolierte Triggereingänge und separate Ausgänge. Die Ein- zu-Ausgangsverzögerung von bis zu 2 µs ermöglicht Pulse mit einer Einstellgenauigkeit von bis zu 1 µs/1 mA und einer Dauer von 1 µs bis 60 s. Aus den verschiedenen Betriebsmodi – vom externen-, internen- und software-getriggerten bis hin zum kontinuierlichen Betrieb – kann die für die jeweilige Applikation eine passende Synchronisationsart ausgewählt werden.

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