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Fehlersuche Lauterbachs Debugger Trace32 unterstützt Windows 10 auf ARM-Prozessoren

| Redakteur: Franz Graser

Der Entwicklungsspezialist Lauterbach hat seine Unterstützung für die Windows-Betriebssysteme erweitert. Das sogenannte Windows-Aware-Debugging ist nun auch auf ARM-Architekturen möglich.

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Der In-Circuit-Debugger Trace32 von Lauterbach unterstützt nun das Debugging unter Windows 10 auf ARM-Architekturen.
Der In-Circuit-Debugger Trace32 von Lauterbach unterstützt nun das Debugging unter Windows 10 auf ARM-Architekturen.
(Bild: Lauterbach)

Bereits seit einem Jahr gibt es das Windows-Aware-Debugging für x86- und x64-Hardwareplattformen. Nun ist es auch für ARM-Chips erhältlich.

Mit dem so genannten „Stop Mode Debugging“ über die JTAG-Schnittstelle bekommt der Benutzer Zugriff auf alle Systemressourcen. Um die Zielhardware zu debuggen, ist kein spezieller Stub oder Treiber erforderlich.

Sogar wenn das Gesamtsystem hängt, ist der Debugger noch in der Lage, alle Systemressourcen anzuzeigen. Der Benutzer kann zu jeder Zeit laufende Prozesse, Threads und DLLs sowie Kernel Module und Treiber untersuchen.

Durch den erweiterten MMU-Support des Trace32-Debuggers hat der Anwender jederzeit Zugriff auf den gesamten virtuellen und physikalischen Speicherraum. Das heißt, man kann Bootstrap-, Kernel- und Treiber-Debugging und gleichzeitig anwendungsorientiertes Prozess-Debugging vornehmen.

Darüber hinaus ist es möglich, mehrere Prozesse auf einmal zu debuggen, wodurch insbesondere die Interprozess-Kommunikation getestet werden kann.

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