Konzeptfahrzeug

Laserlicht und OLEDs sind in einem BMW M4 vereint

| Redakteur: Hendrik Härter

Die Heckleuchten des BMW M4 Concept Iconic Lights werden mit OLEDs von Osram ausgeführt.
Die Heckleuchten des BMW M4 Concept Iconic Lights werden mit OLEDs von Osram ausgeführt. (Osram)

In einem Konzeptfahrzeug hat Osram zusammen mit dem Autobauer BMW das Laserlicht und die OLED-Beleuchtung vereint.

Osram will ab 2016 die OLED in Serie auf die Straße bringen. Denn die organischen Leuchtdioden bieten dank ihres flächigen Lichtes einige Vorteile. Statt punktuell zu leuchten, wie etwa LEDs, sind OLEDs Flächenlichtquellen, die frei ausgeführt und gestaltet werden können. Eine homogen leuchtende Form sorgt für eine klare Designsprache. In den dünnen Schichten einer OLED sind organische Materialien enthalten. Sie sind von flächigen Elektroden umschlossen, die als elektrische Kontakte dienen. Bei Stromzufuhr entstehen Photonen in den Schichten, welche die Diode leuchten lassen.

In Zusammenarbeit mit BMW hat Osram in dem BMW M4 Concept Iconic Lights neben den OLEDs auch Laserlicht in den Frontscheinwerfern verbaut. Die OLEDs im BMW Showcar erfüllen die von einschlägigen Normen der ECE und SAE geforderten Lichtwerte.

Dank der freien Formwahl der OLEDs – gerade im Hinblick auf die Flexibilität – sind Designer bei ihren Entwürfen nicht mehr von der Lichtquelle begrenzt. Beispielsweise lässt sich mit der Segmentierung, also die dichte Anordnung von schaltbaren Lichtquellen nebeneinander, ein räumlicher Eindruck erzeugen (3-D-Effekt). Zudem lassen sich die Leuchtmodule separat ansteuern, womit sich zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten erzeugen lassen.

Im BMW M4 Concept Iconic Lights wirkt die Anordnung der leuchtenden Flächen plastisch und benötigt wenig Raum. Je nach Farbmodus ist ein unterschiedliches Licht möglich.

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