Laserdioden-Treiber skaliert Leistung und bietet Mikrocontroller-Interface

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit dem Laserdioden-Treiber iC-HTG lassen sich einkanalig Laserdioden oder LEDs Mikrocontroller-basiert ansteuern. Eine automatische Überstromabschaltung ist integriert.

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Der Laserdioden-Treiber iC-HTG von iC-Haus ermöglicht eine einkanalige, geregelte, Mikrocontroller-basierte Ansteuerung von Laserdioden oder LEDs.
Der Laserdioden-Treiber iC-HTG von iC-Haus ermöglicht eine einkanalige, geregelte, Mikrocontroller-basierte Ansteuerung von Laserdioden oder LEDs.
(Bild: iC-Haus)

Der Laserdioden-Treiber iC-HTG von iC-Haus ermöglicht eine einkanalige, geregelte, Mikrocontroller-basierte Ansteuerung von Laserdioden oder LEDs mit gemeinsamer Kathode (P-Typ) oder gemeinsamer Anode (N-Typ) oder einzelnen Anoden/Kathoden im CW-Betrieb. Anwender können zwischen der optischen Ausgangsleistung (mit APC), den Laserdioden-Strom (mit ACC) oder eine komplette Controller-basierte Regelung zur Ansteuerung der Laserdioden wählen. Der Laserdioden-Strom wird über einen Spannungsabfall am Shunt gemessen. Der maximale Laserdioden-Strom pro Kanal wird über einen externen Leistungstransistor definiert. Zusätzlich ist eine automatische Überstromabschaltung einstellbar.

Durch die hohe Integration der analogen Funktionen für die Ansteuerung und Regelung der Laserdioden mit dem Mikrocontroller-Interface können leistungsstarke Laserdioden-Steuerungen einfach und kompakt implementiert werden. Neben dem iC-HTG, einem passenden Leistungstransistor und einem Shunt werden nur noch der Mikrocontroller und die Laserdiode oder LED benötigt.

Integrierter Temperatursensor

Interner Arbeitspunkt und diverse Spannungen können über Analog-Digital-Wandler ausgegeben werden. Der integrierte Temperatursensor überwacht die Systemtemperatur. Mit den logarithmischen Digital-Analog-Wandlern wird die optische Leistung geregelt, um ganz verschiedene Laserdioden und LEDs zu verbinden. Die jeweilige Konfiguration wird in zwei äquivalenten Speicherbereichen abgelegt; interne Stromgrenzen, eine Versorgungsspannungsüberwachung, ein Unterbrechungsschalteingang und ein Watchdog sichern den Betrieb der Laserdiode bzw. LED über den iC-HTG. Angesteuert wird der Baustein wird über eine SPI- oder I²C-Schnittstelle.

Über den Stromausgang DCO lässt sich eine externe Spannungsversorgung ansteuern, um die Verlustleistung des Systems auf ein Minimum zu reduzieren wie bei batteriebetriebenen Geräten oder Systemen. Der Baustein arbeitet mit einem Versorgungsspannungsbereich von 3 bis 24 V und treibt damit auch blaue und grüne Laserdioden sowie Stacks (Serienschaltungen mit mehreren Laserdioden). Höhere Spannungen im Lastkreis sind lediglich durch den externen Leistungstransistor und den Gate-Spannungsbereich bis zur Versorgungsspannung begrenzt. Der Baustein ist in einem QFN-Gehäuse mit 24 Pins und misst 5 mm x 5 mm.

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