Suchen

Laserbasierter Staubsensor erkennt Partikel bis 0,3 µm

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Ein Laser in Kombination mit einer Fotodiode ist als Staubsensor in der Lage, Partikel von bis zu 0,3 Mikrometer zu erkennen.

Firma zum Thema

Der auf Lasertechnik basierte Staubsensor SM-UART-04L erkennt Staubpartikel mit einem Durchmesser von 0,3 μm.
Der auf Lasertechnik basierte Staubsensor SM-UART-04L erkennt Staubpartikel mit einem Durchmesser von 0,3 μm.
(Bild: SE Spezial Electronic)

Der auf Lasertechnik basierte Staubsensor des Typs SM-UART-04L von Telaire/Amphenol Advanced (Vertrieb: SE Spezial Electronic) ist in der Lage, selbst kleinste Staubpartikel mit einem Durchmesser von 0,3 μm zuverlässig innerhalb einer Sekunde zu detektieren. Dafür wurden eine das Laserlicht emittierende Diode (Laser-LED) und ein Fotosensor so zueinander angeordnet, dass das durch Staubpartikel in der Luft reflektierte Laser-LED-Licht erkannt wird. Das verwendete Verfahren ist so präzise, dass sich durch das Pulsmuster am Signalausgang sogar erkennen lässt, ob die Staubpartikel beispielsweise von Zigarettenrauch oder normalem Hausstaub stammen.

Der mit einem UART-Interface ausgestattete, in einem 48 mm x 37 mm x 12 mm großen Gehäuse untergebrachte SM-UART-04L arbeitet in einem Temperaturbereich von -10 bis 50 °C. Die Nennspannung beträgt 5,5 V, der Stromverbrauch liegt laut Hersteller bei 100 mA. Typische Einsatzgebiete für den Sensor sind unter anderem die Überwachung der Raumluftqualität, Luftfilter und Luftreiniger, Klimaanlagen und HLK-Anlagen sowie die Staubüberwachung im Freien.

(ID:45782356)