EMV Störaussendungsmessungen von Nahfeldern bis 6 GHz

27.10.2016

Das Set XF1 enthält vier passive Magnetfeldsonden und eine passive E-Feldsonde zur entwicklungsbegleitenden Messung von magnetischem und elektrischem Feld im Bereich von 30 MHz bis 6 GHz. Aufgrund der eingebauten Impedanzanpassung sind die Sonden im unteren Frequenzbereich une

Das Set XF1 enthält vier passive Magnetfeldsonden und eine passive E-Feldsonde zur entwicklungsbegleitenden Messung von magnetischem und elektrischem Feld im Bereich von 30 MHz bis 6 GHz. Aufgrund der eingebauten Impedanzanpassung sind die Sonden im unteren Frequenzbereich unempfindlicher als z.B. die Sonden Typ RF. Die Sondenköpfe des Set XF 1 ermöglichen die schrittweise Identifikation von Magnetfeldstörquellen auf einer Elektronikbaugruppe. Zuerst werden z.B. mit der Sonde XF-R 400-1 die Felder erfasst, welche die Baugruppe insgesamt auskoppelt. Im Weiteren werden mit den hoch auflösenden Sonden die Störquellen genauer identifiziert. Die E-Feldsonde dient zur Erfassung von elektrischen Störfeldern dicht auf der Baugruppe.

Durch entsprechende Führung der Nahfeldsonden können die Feldorientierung und Feldverteilung auf der Elektronikbaugruppe ermittelt werden. Die Nahfeldsonden sind klein und handlich. Sie haben eine Mantelstromdämpfung. Die Magnetfeldsonden sind elektrisch geschirmt. Die Nahfeldsonden werden an einen Spektrumanalysator oder ein Oszilloskop mit 50 Ω Eingang angeschlossen. Die Nahfeldsonden besitzen intern einen Abschlusswiderstand.

 

Der PA 306 dient zur Verstärkung von schwachen Messsignalen z.B. Nahfeldsonden oder Antennen. Er zeichnet sich durch geringes Rauschverhalten und einen hohen Dynamikumfang über einen breiten Frequenzbereich aus.

Der PA 306 wird an den 50 Ω-Eingang eines Spektrumanalysators oder Oszilloskops angeschlossen. Die Stromversorgung des PA 306 erfolgt über das Steckernetzteil. Eine Nahfeldsonde wird mit dem entsprechenden Kabel an den Eingang des Vorverstärkers angeschlossen.