Forschung live Lange Nacht der Wissenschaften in Garching

Redakteur: Margit Kuther

Der Garchinger Wissenschaftscampus präsentiert am 27.6.2015 spannende Einblicke in die Welt von Wissenschaft und Forschung.

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Lange Nacht der Wissenschaften in Garching: Der Metallguss ist immer ein Anziehungspunkt
Lange Nacht der Wissenschaften in Garching: Der Metallguss ist immer ein Anziehungspunkt
(Bild: Matthias Reihle / TUM)

Von 18 bis 24 Uhr öffnen mehr als 30 Einrichtungen des Campus ihre Türen. Ein umfangreiches Programm mit Experimenten, Führungen und Vorträgen gewährt spannende Einblicke in die Welt von Wissenschaft und Forschung. Live-Musik gibt es auf der Bühne des GARNIX-Festivals.

Tagsüber arbeiten und studieren auf dem Campus Garching mehr als 20.000 Menschen. Sie forschen an Lösungen, die unser Leben in Zukunft nachhaltig verbessern können.

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Das Themenspektrum der Langen Nacht spannt sich von den mikroskopisch kleinen Strukturen der Nanotechnologie bis hin zu den größten Objekten des Universums, die die Astrophysiker des Campus untersuchen, von Experimenten bei Temperaturen nahe des absoluten Nullpunkts bis hin zu den mehrere Millionen Grad heiße Plasmen der Fusionsforscher.

Wissenschaftler präsentieren ihre Projekte, interessante Vorträge und Führungen zeigen den neuesten Stand der Forschung. Mitmach-Experimente laden dazu ein, selbst einmal Forscher zu spielen.

Egal ob Astronomie oder Biotechnologie, Chemie, Informatik, Maschinenbau, Mathematik oder Physik, überall gibt es in der Langen Nacht Neues zu entdecken, Dinge oder Verfahren, die uns vielleicht schon in wenigen Jahren den Alltag erleichtern oder einfach spannende neue Einblicke in die Welt die uns umgibt.

Neu dabei sind in diesem Jahr der MakerSpace von UnternehmerTUM und der Lehrstuhl für Radiopharmazie im Gebäude der Radiochemie München. Außerdem kommt das BIOTechnikum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Langen Nacht. Live-Musik präsentiert das eigens für die Lange Nacht um einen Tag verlängerte Musik-Festival GARNIX auf seiner Bühne zwischen Mensa und Chemie-Fakultät.

Aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren präsentieren sich die Exzellenzcluster in diesem Jahr mit ihrer Science Lounge im Faculty Club im vierten Stock des Institute for Advanced Study. Im Exzellenzzentrum stellen die Graduiertenschulen der TUM sowie die evangelische und die katholische Hochschulgemeinde ihre Programme vor. Und als Ausgleich zum „Gehirnjogging“ können sich sportliche Gäste zwischendurch beim Wettrutschen auf den Parabelbögen messen.

Kulinarisches: Auf dem Campus versorgen Sie die Cantineria „Herr Lichtenberg“, die Küche des GARNIX-Festivals, die Campus-Cneipe C2, das StuCafé der Mensa des Studentenwerks München, das Crazy Bean im Institute for Advanced Study, die Imbissstände vor dem IMETUM, Betriebsrestaurant und Cafeteria des IPP, die Cafeterien der ESO und des MPQ sowie die Cafeterien in den Fakultäten.

Besonderheit beim Besuch der Forschungs-Neutronenquelle

Mindestalter 18 Jahre, gültiger Personalausweis oder Reisepass unbedingt erforderlich. Anmeldung am Veranstaltungstag am Infostand im Physik-Department. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, da nur begrenzte Kapazitäten für Führungen vorhanden sind.

Der Weg zum Garchinger Forschungszentrum

Von München aus erreichen Sie den Forschungscampus am besten mit der U 6 (Endhaltestelle: Garching Forschungszentrum). Mit dem Auto erreichen Sie den Forschungscampus über die A 9, Ausfahrt Garching-Nord. Parkplätze befinden sich zwischen der B 11 und dem Forschungsgelände.

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