Längere Lebensdauer von Einfahrkontakten

26.09.2006 | Redakteur: Kristin Rinortner

Ein Dresdener Unternehmen hat ein elektronisches Kontaktkraftmessgerät (KKM) entwickelt, das die Lebensdauer von Einfahrkontakten in Hochspannungsschaltfeldern verlängert. Der Messkopf besteht aus...

Ein Dresdener Unternehmen hat ein elektronisches Kontaktkraftmessgerät (KKM) entwickelt, das die Lebensdauer von Einfahrkontakten in Hochspannungsschaltfeldern verlängert. Der Messkopf besteht aus einem spielfreien Hebelsystem, das die Kraft auf eine Miniaturlastzelle überträgt. Sie ist als Präzisionswandler ausgelegt, der auf dem Prinzip von Dehnmessstreifen eine eingeleitete Kraft in die Verstimmung einer Widerstandsbrücke durch Verformung wandelt. Eine integrierte Digitalanzeige zeigt die Kraft in Newton an. Das batteriebetriebene Gerät wird nach ca. 2 min. automatisch ausgeschaltet, um die Batterielebensdauer zu verlängern. Das Produkt ist für den Einsatz unter rauen Fertigungsbedingungen ausgelegt und bis maximal 1000 N belastbar. Ein stabiles Aluminiumgehäuse schützt die Elektronik. Nach Einschalten des Kontaktkraftmessgerätes erfolgt ein automatischer Offset-Abgleich. Danach ist das KKM einsatzbereit. Das Unterschreiten der 6,2-V-Batteriespannung wird durch ein in der Anzeige erscheinendes Batteriesymbol signalisiert. Momentan ist dieses Messgerät für Kontaktabstände von 10 und 20 mm erhältlich.

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