Auftragsfertigung

Lacon Electronic baut Kompetenz im Bereich Bahntechnik aus

| Redakteur: Franz Graser

Lacon investiert unter anderem in eine Lackieranlage für schutzbedürftige Elektronik, wie sie in der Bahntechnik typisch ist.
Lacon investiert unter anderem in eine Lackieranlage für schutzbedürftige Elektronik, wie sie in der Bahntechnik typisch ist. (Bild: Lacon)

Der EMS-Dienstleister Lacon Electronic hat Anfang Mai das Ingenieurbüro Stietzel übernommen, das sich auf Bahntechnik spezialisiert hat. Dadurch erweitert der Karlsfelder Elektronikfertiger sein Service-Angebot in diesem Bereich.

Schneller technischer Wandel, zunehmende Produktkomplexität und systemübergreifende Mobilität prägen das Branchenbild in der Bahntechnik. Um hier künftig gut aufgestellt zu sein, integriert die Lacon-Gruppe die Kernkompetenzen Entwicklungsdienstleistungen, fertigungs- und prüfspezifisches Design („DFx“), die Erstellung von Test- und Prüfkonzepten sowie den begleitenden Zulassungssupport durch Übernahme der Ingenieur-Stietzel-Gruppe.

„Die damit einhergehende Bündelung und Weiterentwicklung von technischen Erfahrungswerten in der Entstehung und Evaluation steigert die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte unserer Kunden,“ begründet Dr. Ralf Hasler, Geschäftsführer der Lacon Gruppe die Akquisition: „Durch die Übernahme sind wir in der Lage zusammen mit unseren Kunden im eigenen Haus Entwicklungsstrategien zu entwickeln und diese dann direkt an einem unserer zwei Produktionsstandorte europaweit wettbewerbsfähig umzusetzen.“

Dadurch reduziert sich für den Kunden die Zeit bis zur Marktreife der Produkte. Außerdem kann die Lacon-Gruppe für Betreiber, OEM‘s und Systemanbieter eine große Bandbreite an Dienstleistungen aus einer Hand anbieten.

Vor diesem Hintergrund investiert der Karlsfelder Elekrtronikfertiger in eine Lackieranlage für robuste, schutzbedürftige Elektronik in mobilen, harschen Arbeitsumgebungen. Lackierte Platinen, Komplettgeräte für Scheiben- Wischwassersysteme, Klemmkästen für Sandungsmodule, Anzeigesysteme für mobile und stationäre Anwendungen, verschweißte Komplettschaltschränke und die elektromechanische Verbindung von 19-Zoll-Rechnern mit pneumatischen Modulen sind Beispiele für die Branchenkompetenz der Unternehmensgruppe.

Im Tagesgeschäft zeigt sich dies dadurch, dass durch die langjährige Entwicklungskompetenz des Ingenieurbüros Stietzel, gepaart mit Kundenbetreuern von Lacon, die technische Beratung und das marktreife Produkt optimiert werden. Dazu gehört ein reibungsloser Kommunikationsablauf. Dieser wird dadurch gewährleistet, dass Bestandskunden nach wie vor dieselben Ansprechpartner haben werden.

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