FPGA-Alternative Kundenspezifizierbare ARM7- und ARM9-MCUs

Redakteur: Holger Heller

Atmel bietet nun kundenseitig spezifizierbare Mikrocontroller an, die nach Unternehmensangaben die 8-fache Leistungsfähigkeit für DSP-Algorithmen bieten, die sonst in FPGAs implementiert

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Atmel bietet nun kundenseitig spezifizierbare Mikrocontroller an, die nach Unternehmensangaben die 8-fache Leistungsfähigkeit für DSP-Algorithmen bieten, die sonst in FPGAs implementiert ist. Hinzu kommt eine verringerte Leistungsaufnahme und um 30 bis 50% geringere Bauteilkosten. Die CAP-Bausteine (Customizable Atmel Processor) erweitern Atmels bestehendes 32-Bit-MCU-Angebot mit ARM7-, ARM9-, ARM11-, AVR32UC3- und AVR32AP7-basierter Cores.

AT91CAP-Bausteine enthalten einen MP-Block (Metal Programmable) mit bis zu 2 Mio. FPGA-äquivalenten Gattern, mit denen sich folgende Funktionen implementieren lassen: DSP-Algorithmen oder IP, das sonst in FPGA implementiert ist; einer oder mehrere zusätzliche Prozessor-Cores; oder zusätzliche Peripherie, die derzeit auf Standardprodukten der Atmel-ARM7- und ARM9-basierten MCUs nicht zur Verfügung steht.

Die ersten kundenspezifzierbaren Versionen, die zur Verfügung stehen werden sind der AT91CAP7 und der AT91CAP9. Jedes bestehende ARM7/9–plus-FPGA-Design lässt sich nun auf einen AT91CAP-Baustein migrieren. Die NRE-Kosten belaufen sich laut Atmel auf 150.000 US-$, inklusive Masken, Entwicklungskosten und Prototypen. Lizenzgebühren für die ARM-Cores in den CAP-Bausteinen fallen nicht an.

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