Kostenloses Fach-Webinar „Constraint Management“

Redakteur: Gerd Kucera

Die Leiterplatte ist zu einem komplexen Konstrukt geworden, ihre Herstellung geprägt von wachsenden Qualitätsansprüchen bei großem Zeitdruck und enger Kosten-Nutzen-Kalkulation. Nur intelligente und automatisierte Design-Regeln helfen der Entwicklung.

Firmen zum Thema

Die kostenfreie Teilnahme am Webinar ist nicht nur für bestehende OrCAD- und Allegro-Anwender empfehlenswert, sondern auch für alle Interessenten der Leiterplatten-Industrie.
Die kostenfreie Teilnahme am Webinar ist nicht nur für bestehende OrCAD- und Allegro-Anwender empfehlenswert, sondern auch für alle Interessenten der Leiterplatten-Industrie.
(Bild: FlowCAD)

Bleiben im PCB Design Anforderungen aus Fertigung und Test der Leiterplatte unberücksichtigt, laufen die Kosten für Nacharbeit und Korrektur im Redesign schnell aus dem Limit. Lassen sich Bauteile etwa nicht problemlos bestücken, kann zudem der Zeitverzug nicht nur teuer werden, sondern auch das Kundenverhältnis trüben. Auch das Überprüfen von miniaturisierten Boards mit enger Bestückung muss so früh wie möglich im Design erfolgen, um die Produzierbarkeit sicherzustellen. Ohne klare Vorgaben geht hier nichts mehr.

 

Wie scharf die Regeln formuliert sind und wie sich tausende von Vorschriften dennoch handhaben lassen, zeigt das kostenfreie Webinar „Constraint Management“am 22. Oktober 2020 von FlowCAD mit Holger Schröter, Applikationsingenieur bei FlowCAD. Seit über 15 Jahren ist er im Bereich PCB Design Methodik, Flow-Entwicklung und Tool-Unterstützung tätig. Schröter hat langjährige Erfahrung mit gängigen PCB Design Tools sowie zu Simulationen. Er hat vielfältige Erfahrung auf dem Gebiet PCB-Fertigung und Leiterplattenbestückung.

 

Warum das Constraint Management heute so wichtig ist

 

Der Constraint Manager ist die Basis zur Prüfung von Design-Schritten in Echtzeit. Nur so lassen sich heute Fehler vermeiden und das Layout beschleunigen. DFM-Prüfungen während des Layouts reduzieren Iterationen mit der Fertigung.

 

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Design Regeln exponentiell angestiegen. Dies macht den Einsatz von Constraint Management zu einem Muss. Denn auch Fertigungsprozesse sind durch Design-Regeln beschrieben. Je mehr Regeln definiert und eingehalten wurden, desto besser passen die Design-Daten zur Fertigung. Anwendbare Regelsätze und DRCs in Echtzeit im Layout stellen für den Leiterplatten-Entwickler keinen zusätzlichen Zeitaufwand dar.

 

Neben den unternehmensspezifischen Fertigungsregeln können DfM- (Design for Manufacturing), DfT- (Design for Test) sowie DfF-Regeln (Design for Fabrication) auch über das DFM-Portal (www.flowcad.de/dfm) online beim Hersteller angefragt und die Regelsätze z.B. in OrCAD oder Allegro importiert werden. In OrCAD werden ca. 200 unterschiedliche DFx-Regeln verwendet. Höhere Allegro-Ausbaustufen bieten einen noch detaillierteren Regelsatz mit rund 2500 Regeln.

Diese Regeln prüfen die speziellen Vorgaben des Leiterplattenherstellers und berücksichtigen hierbei unter anderem Maschineneigenschaften wie Abstände zu Halterungen oder Vorgaben für Bestückungsautomaten oder Toleranzen von Bohrdurchmessern. Je nach Fertigungslinie bei einem Hersteller werden ggf. unterschiedliche Maschinen verwendet, und es müssen z.B. unterschiedliche Abstände eingehalten werden.

 

Im kostenlosen FlowCAD-Webinar zeigt Holger Schröter den durchgängigen Einsatz von Design-Regeln und deren Prüfung als DRC im PCB Layout. Wie werden mehrere Regeln als Regelsatz zusammengefasst? Wie können unnötige Designzyklen vermieden werden, die durch Fertigungsprobleme entstehen? Die Antworten darauf gibt es im Webinar.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:46912314)