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Bauteilelagerung Konservierung mit Kupferpartikeln schützt Bauteile mehr als 20 Jahre lang

| Autor / Redakteur: Jürgen Seeger* und Otto Boborzi** / Dr. Anna-Lena Gutberlet

Ein spezieller Konservierungsprozess stoppt den Alterungsprozess von elektronischen Bauteilen und ermöglicht somit eine Lagerung der Komponenten von über 20 Jahren, ohne dass diese Schaden nehmen.

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Verpackungsbeispiel: Das Besondere an dieser Verpackung ist sowohl der Schutz vor äußeren Einflussfaktoren als auch der Schutz vor korrosiven Ausgasungen.
Verpackungsbeispiel: Das Besondere an dieser Verpackung ist sowohl der Schutz vor äußeren Einflussfaktoren als auch der Schutz vor korrosiven Ausgasungen.
(Bild: Emporium Partners)

Gängige Dry-Pack-Verpackungen werden nach zwei bis drei Jahren undicht. Gase und Elemente dringen von außen in die Verpackung ein und schädigen das zu lagernde Gut. Völlig ungeschützt kann das Produkt von Tag 1 der Lagerung Ausgasungen vornehmen und dadurch Korrosion verursachen.

Stickstoff-Verpackungen sind nicht in der Lage, eine reine Atmosphäre zu ermöglichen, da selbst bei einem Reinheitsgrad von 99,9 Prozent zu viele korrosive Gase präsent sind. Selbst 20 ppb reichen hier aus, um Schäden in einer Langzeitlagerung hervorzurufen. Auch können mit der Stickstoffmethode keine aggressiven Ausgasungen, welche aus Bauteilen selbst generiert werden (Weichmacher, Prozessmedien etc.), verhindert werden.

Trockenschränke oder ähnliche Methoden scheinen auf den ersten Blick eine vorübergehende Lösung darzustellen, bieten aber auch nur sehr bedingt einen umfassenden Schutz. Das Risiko des finanziellen Totalschadens ist hoch. Dabei geht es nicht nur um den Schaden an sich und die Zerstörung des Lagergutes, sondern viel mehr darum, dass vorhandene Aufträge und Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllt werden können.

Dies führt womöglich zu immensen Kosten und Umsatzeinbußen. Seit der Verwendung von RoHS-Komponenten ist ein deutlicher Anstieg von Korrosion an zu lötenden Flächen feststellbar.

Schutz vor thermischer Korrosion

Emporium Partners hat zusammen mit der Firma Intercept ein einmaliges Lagerkonzept zum langfristigen Schutz von Komponenten und Baugruppen entwickelt. Basierend auf der patentierten Technologie von Intercept, welche erstmals 1984 von Lucent Technologies und Bell Laboratories entwickelt wurde, garantiert Emporium Partners den Schutz von Komponenten und Baugruppen vor jeglicher thermischer Korrosion – und das bis zu 20 Jahre und mehr.

Dies stellt eine technische Lösung dar, die seit mehr als 30 Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen angewandt wird und mit Erfahrungswerten hinterlegt und bewährt ist.

Hochporöse Kupferpartikel werden in Polymere eingebunden und sorgen damit für den Schutz des zu lagernden Produktes. Das Besondere an dieser Verpackung ist sowohl der Schutz vor äußeren Einflussfaktoren als auch der Schutz vor korrosiven Ausgasungen. Innerhalb von etwa 30 Minuten nach Verschluss der Verpackung befindet sich das zu schützende Gut in einer Art Reinraumklima. Selbstverständlich ist auch der ESD-Schutz während des gesamten Prozesses und der Lagerhaltung gewährleistet.

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