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Bildverarbeitung KNÄPPA – die digitale Pappkamera aus dem schwedischen Möbelhaus

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Der schwedische Möbelgigant IKEA hat eine Digitalkamera aus Pappkarton vorgestellt und verlost 150 der Designerstücke auf der hej Community Site.

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Die digitale Pappkamera KNÄPPA soll die billigste Kamera der Welt sein
Die digitale Pappkamera KNÄPPA soll die billigste Kamera der Welt sein
(Bild: Bild: IKEA)

Wer für schwedische Fleischbällchen schwärmt oder seine Möbel gern selbst zusammenbaut, ist bei IKEA sicher an der richtigen Adresse. Unterhaltungselektronik dagegen wird man in einer Filiale des schwedischen Möbelriesen wohl weniger suchen – wenn man einmal absieht von der überraschenden Wiederauflage der in den 50er Jahren beliebten Fernsehtruhe in Form der Multimediamöbelreihe UPPLEVA. Nun sorgt IKEA erneut für eine Überraschung: mit einer Digitalkamera aus Pappkarton, bei der es sich um die billigste Kamera der Welt handeln soll.

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150 KNÄPPAs werden noch verlost

Mit der digitalen Pappkamera KNÄPPA will der schwedische Möbelgigant allerdings keineswegs ins Geschäft mit digitalen Gadgets einsteigen: KNÄPPA wird nicht verkauft, sondern über die Homepage verlost. Noch bis zum 1. Juni läuft eine Verlosung von 150 Kameras für alle auf der hej Community Site.

Pappkamera als Werbegag

Es handelt sich bei KNÄPPA um einen PR-Gag für die neue Möbelserie PS 2012, deren Verkauf die limitierte Auflage der 2,3-Megapixel-Kamera ankurbeln soll. IKEA-Kunden können mit KNÄPPA ihre Inneneinrichtung knipsen und die Bilder in einen eigenen Bereich der IKEA-Homepage hochladen, wo sie von anderen Schwedenmöbel-Fans rund um den Globus bewundert werden können.

Kamera aus einem Stück gefalteter Pappe

Die Kamera mit den Maßen 105 mm × 65 mm x 11 mm wird von zwei AAA-Batterien betrieben und speichert 40 Bilder mit einer Auflösung von 1280 x 960 Pixeln. Entwickelt hat die aus einem gefalteten Stück Pappe bestehende Kamera Jesper Kouthoofd. Sie ist voll recyclebar und wird von zwei Kunststoffschrauben zusammengehalten. Die gesamte Elektronik mit Bildsensor und USB-Anschluss befindet sich auf einer Platine. Ein Druckknopf an der Vorderseite dient sowohl als Ein- und Ausschalter als auch als Auslöser.

Entwarnung für renomierte Digitalkamera-Hersteller

Vor KNÄPPA brauchen Nikon, Canon & Co. allerdings keine Angst zu haben: sie kann zwar drei Bilder pro Sekunde aufnehmen, aber die Bildverarbeitung und das Speichern dauern acht Sekunden. Während dieser Zeit ist keine Aufnahme möglich. Zudem liefert sie eine Bildqualität wie Handykameras Baujahr 2004.

Detaillierte Video-Präsentation

Jesper Kouthoofd stellt die Kamera in einem Video vor – inklusive Zoom-Funktion und der fortschrittlichen Bildstabilisierung: zum Zoomen einfach die Arme ausstrecken und als Bildstabilisator dient eine Stuhllehne, auf der man die Kamera abstützen kann.

Via USB zum PC

Die geknipsten Bilder lassen sich über den USB-Anschluss des High-Tech-Gadgets wie gewohnt auf einen PC übertragen. Gelöscht werden die gespeicherten Fotos, indem der versenkte Löschknopf auf der Vorderseite mit einer Büroklammer rund fünf Sekunden lang gedrückt wird.

Wir haben die KNÄPPA für Sie aufgeschraubt: Die KNÄPPA im ELEKTRONIKPRAXIS-Test

Lesen Sie auch unseren Beitrag über die Multimediamöbelreihe UPPLEVA von IKEA

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