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Klimaschränke helfen bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes

| Redakteur: Johann Wiesböck

Institute und Pharmaunternehmen benötigen beim Umgang mit Viren verschiedenste Klimaschränke. Bei Binder in Tuttlingen ist man sehr stolz darauf, dass die eigenen Freezer und CO2-Inkubatoren den Kampf gegen Corona der Universität Bern, des Pharmaunternehmens Curevac und der Berliner Charité unterstützen.

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Binder-Schränke kommen im Kampf gegen Corona und bei der Entwicklung eines Impfstoffes zum Einsatz.
Binder-Schränke kommen im Kampf gegen Corona und bei der Entwicklung eines Impfstoffes zum Einsatz.
(Bild: ©dottedyeti - stock.adobe.com )

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Auch in Deutschland steigt die Anzahl der Fälle dramatisch. Die meisten Infektionen verlaufen glimpflich, dennoch sterben ein bis zwei Prozent der Betroffenen daran. Um das zu vermeiden, wird fieberhaft an einem Impfstoff gearbeitet. Und dafür werden die Freezer und CO2-Inkubatoren von Binder benötigt. In den Freezern, die auf minus 80 °C runterkühlen, werden beispielsweise Proben des Coronavirus aufbewahrt. Auf diese Weise sind sie jederzeit abrufbar und können weitere Aufschlüsse zur neuen Lungenkrankheit geben. Mit den Freezern ist somit eine ausführliche und auch längerfristige Virusforschung mit gefährlichen Erregern möglich.

Virologe Dr. Volker Thiel von der Universität in Bern vermeldet bereits Fortschritte im Kampf gegen das Coronavirus. Vor einigen Wochen wurden unter großen Sicherheitsvorkehrungen echte Proben des Coronavirus im Hochsicherheitslabor Mittelhäusern im Kanton Bern angeliefert. Jetzt konnte der Wissenschaftler vermelden, dass der erste synthetische Klon des Coronavirus gelungen ist. Diese Erkenntnis hilft nun Wissenschaftlern auf der ganzen Welt, einen Impfstoff gegen Covid-19 zu erstellen. Der Virologe konnte die Proben in den letzten Wochen in mehreren Binder-Freezern sicher lagern und so den großen wissenschaftlichen Fortschritt erzielen. Hierzu gibt es ein Video aus dem Hochsicherheitslabor: https://www.facebook.com/srfnews/videos/

Diejenigen, die dem Coronavirus auf der Spur sind, werden auch um den Einsatz eines CO2 -Inkubators nicht drum herumkommen. Wichtig ist hier vor allem das Thema Sicherheit und dass nach der Arbeit an menschlichen Zellen ein Anti-Kontaminationskonzept wie bei Binder verfügbar ist. In einigen CO2-Inkubatoren, die auf 180°C hochheizen können, werden jetzt schon gefährliche Infektionen an menschlichen Zellen nachgebildet, die neue Erkenntnisse zu „SARS-CoV-2“ geben sollen. Experten gehen davon aus, dass ein Impfstoff bereits Ende des Jahres verfügbar sein soll.

Das wird auch dringend notwendig sein – da mehrere Wissenschaftler mutmaßen, dass sich die grippeartige Erkrankung noch ein paar Jahre halten wird. Dann soll die Krankheit, die jetzt schon „Covid-19“ genannt wird, aber durch eine Impfung in Schach gehalten werden oder hoffentlich sogar wieder ausgerottet sein. In der Übergangsphase gilt es zu forschen und nochmals zu forschen, und die eigenen Hygiene-Maßnahmen weiter zu intensivieren.

Binder stellt in dieser Zeit sicher, dass Produkte, die jetzt für die Forschung dringend benötigt werden, verfügbar sind. Der Hersteller für Simulationsschränke wird alles tun, um seinen Beitrag zu leisten, diese weltweit grassierende Krankheit wieder einzudämmen. Einen ersten Fortschritt hat jetzt die Universität Bern gemacht und das mit der Hilfe von Ultratiefkühlschränken. Für weitere Information besuchen Sie die bitte Webseite www.cdc.gov (Centers for Disease Control and Prevention) oder www.gvn.org (Global Virus Network).

Curevac entwickelt Impfstoff gegen das Coronavirus

Das biopharmazeutische Unternehmen Curevac mit Sitz in Tübingen arbeitet auf Hochtouren an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Und man ist wohl nahe dran, ein Mittel gegen diese noch unbekannte Krankheit zu finden oder wie das Unternehmen offiziell verlauten lässt: „Wir kommen gut voran.“ Das Unternehmen, das sich bereits in der Krebsforschung einen Namen gemacht hat, könnte „bereits im Sommer klinische Tests an Menschen starten“, so Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Dievini. Sollte die Pandemie aber weiter so dramatisch verlaufen, versuche man den Prozess noch weiter zu beschleunigen.

Auch hier, wie schon im Hochsicherheitslabor bei Bern, werden Binder-Schränke in der Corona-Forschung eingesetzt, bestätigt ein Mitarbeiter von Curevac. Standard-Inkubatoren, Kühlinkubatoren und CO2-Inkubatoren – ohne Klimaschränke ginge in der Entwicklung eines Impfstoffes auch bei Curevac nichts. Das Tübinger Unternehmen setzt verschiedene Binder-Schränke in seinem Labor für die Forschung ein – alle „made“ in Tuttlingen.

Die Meldungen klingen vielversprechend: Denn sollte dem Unternehmen der große Coup gelingen, könnte der Impfstoff nach eigener Aussage auch in kurzer Zeit produziert werden. „Curevac wäre heute in der Lage, über 100 Millionen Dosen pro Jahr zu produzieren“, meint Friedrich von Bohlen.

Doch nicht nur Curevac arbeitet an der Findung einer Lösung gegen diese schreckliche Krankheit, auch die Berliner Charité macht unter der Leitung von Virologe und Institutsleiter, Christian Drosten, weiter Fortschritte. Auch hier sind Binder-Schränke im Einsatz.

„Es könnte am Ende also gut sein, dass mit Hilfe unserer Schränke aus Tuttlingen ein Mittel gegen die Pandemie gefunden wird“, meint Peter M. Binder, geschäftsführenden Gesellschafter bei Binder. Mehr Infos finde Sie unter www.binder-world.com/de.

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