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Kompaktantrieb Kleinservoantrieb mit dezentraler Intelligenz direkt an der Achse

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: WITTENSTEIN)

CDS heißt die motorintegrierte Variante der zweiten Generation des industrietauglichen Kleinservoantriebssystems von WITTENSTEIN und verfolgt hinsichtlich der automatisierungstechnischen Konnektivität einen neuen Ansatz. Das System ist sowohl mit CANopen als auch mit einer Multi-Ethernet-Schnittstelle für EtherCAT, PROFINET, EtherNET/IP CIP Sync und SERCOS III verfügbar. Die EtherNet/IP-CIP Sync-Schnittstelle ermöglicht zudem Motion-Control-Anwendungen, die aufgrund ihrer hohen Dynamik und Präzision anspruchsvollen Echtzeitanforderungen unterliegen und eine taktsynchrone Ethernet-Kommunikation erfordern. Die integrierte Elektronik des CDS basiert auf der Reglergeneration cyber simco drive 2. Die Servoregler sind als autarke Schrank- und Feldkomponenten etwa 30% kleiner als die Vorgängerbaureihe. Kinematische Kernkomponente des CDS ist ein bürstenloser Servomotor im Edelstahlgehäuse in Baugröße 40 mm mit einem maximalen Drehmoment von etwa 1 Nm. Standardmäßig hat das CDS einen Singleturn-Absolutwertgeber mit einer Auflösung von 12 Bit. Optional in den Servomotor integrierbar sind ein batterie- und getriebeloser Multiturn-Encoder sowie eine Haltebremse. Je nach Aufgabenstellung kann das CDS mit spielarmen Planetengetriebe ergänzt werden. Hierfür sind Getriebestufen verfügbar, die Übersetzungen von i=4 bis i=100 abbilden. Die dezentrale Regelungsintelligenz des CDS erlaubt es, komplexe Bewegungen als Motion Tasks abzubilden. Dadurch ist direkt im Kleinservo ein eigenständiger Positionierbetrieb mit definierbaren Trajektorien und Fahrsatztabellen realisierbar.

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