Kfz-Relais

Klein, robust und leistungsfähig – Signalrelais in Automobilanwendungen

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Galvanische Trennung zwischen Last- und Steuerkreis sowie im Lastkreis

Elektromechanische Relais verfügen über eine galvanische Trennung sowohl zwischen Last- und Steuerkreis, als auch im Lastkreis. Dadurch ist sichergestellt, dass es weder zwischen dem Last und Steuerkreis, als auch innerhalb des Lastkreises zu unerwünschten Leckströmen oder Entladeströmen kommen kann. Effekte wie das Durchlegieren – wie von Halbleitern bekannt – können bei elektromechanischen Relais nicht auftreten. Bei typischen Signalrelais liegen die Isolationswiderstände im Bereich von mehr als 1012 Ω.

Gute Isolationseigenschaften erlauben den Einsatz in Hybridfahrzeugen

Signalrelais werden typischerweise zum Schalten von eher kleinen Lasten eingesetzt. Neben der galvanischen Trennung weisen Signalrelais ausgezeichnete Isolationseigenschaften auf, die auch einen Einsatz in Hybridfahrzeugen möglich macht. So weist z.B. das IM-B-Relais eine dielektrische Festigkeit von mehr als 2500 Vrms zwischen geöffneten Kontakten und eine von mehr als 4000 Vrms zwischen Spule und Kontakten auf.

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Moderne Signalrelais schalten bis zu 5 A

Signalrelais sind für einen sehr stabilen Kontaktwiderstand für eine sehr lange Dauer bekannt. Sie können sehr kleine Signale führen und schalten. Die minimal mögliche Spannung liegt im Bereich von ca. >50 µV, der kleinstmögliche Strom liegt bei wenigen nA.

Weniger bekannt ist, dass die neuen Konstruktionen Ströme bis zu 5 A schalten können. Dabei sind bis zu 100.000 Schaltungen möglich. Wenn es sich um eine Applikation handelt bei der das Relais nur die galvanische Trennung ohne Schalten unter Last realisieren muss, können Signalrelais Ströme bis zu 10 A führen.

Hochtemperaturfeste Materialien erlauben Temperaturen bis 200 °C

Signalrelais sind für Löttemperaturen bis zu 260 °C ausgelegt. Dies wird durch die Auswahl von hochtemperaturfesten Materialien ermöglicht. Diese Materialien erlauben dann Dauergebrauchstemperaturen von bis zu 200 °C. Realistischer sind Umgebungstemperaturen von bis zu 125°C, was den Einsatz von Signalrelais im Motorraum ermöglicht. Wie bereits erwähnt, muss bei hohen Umgebungstemperaturen und stark schwankenden Versorgungsspannungen besonderes Augenmerk auf die Ansteuerung der Relais gelegt werden.

Hermetisch dichte Kapselung schützt vor Umwelteinflüssen

Signalrelais sind zumindest waschdicht ausgeführt. Moderne Konstruktionen wie das IM-Relais sind hermetisch dicht (nach IEC61810-7) ausgeführt. Damit ist es vor allen möglichen Umwelteinflüssen wie Staub, korrosive Gase o.ä. optimal geschützt.

Die Geräuschentwicklung beim Schalten des Relais darf nicht wahrnehmbar sein

Das Schaltgeräusch von elektromechanischen Relais wird gelegentlich als störend empfunden. Automobile im oberen Segment weisen typischerweise einen Innenraum-Geräuschpegel von weniger als 40 dB auf. Werden Relais im Innenraum eingesetzt, so darf das Schaltgeräusch nicht mehr zu hören sein. Signalrelais mit ihren sehr kleinen Bauformen und kleinen bewegten Massen, schalten beinahe geräuschlos, d.h. ein P2-Relais weist einen Geräuschpegel von 39 dB und das IM-Relais von nur noch 27 dB auf. Ein Geräuschpegel von unter 30 dB wird in der Regel gar nicht mehr wahrgenommen.

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