KIOXIA erweitert Kitakami-Werk zur Steigerung der Flash-Produktionskapazität

Redakteur: Sebastian Gerstl

Specherhersteller Kioxia baut seine Fertigungskapazitäten weiter aus: Auf den Neubau der Fab7-Anlage in Yokkaichi folgt nun auch ein Ausbau des Werkstandorts Kikami. Auf einem an das bestehende Werk angrenzenden Gelände mit 136.000 m2 soll mit der „K2“-Fertigungsanlage die Produktion von 3D-BiCS-Flashspeichern deutlich angekurbelt werden.

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(Bild: Kioxia)

Die KIOXIA Europe GmbH (ehemals Toshiba Memory Europe) hat die Erweiterung des Werkstandorts Kitakami in der Präfektur Iwate, Japan, angekündigt. Dort soll die Produktion seines 3D-Flashspeichers BiCS FLASH weiter gesteigert werden.

Ein an das bestehende Werk angrenzendes Gelände mit 136.000 m2 schafft Platz für die Errichtung der neuen, „K2“ genannten Fertigungsanlage. Die Vorbereitungsarbeiten für das Werk werden im Frühjahr 2021 beginnen und bis zum Frühjahr 2022 abgeschlossen sein.

Die heutige Mitteilung folgt der Ankündigung des Unternehmens, im Yokkaichi-Werk in der Präfektur Mie ab dem Frühjahr 2021 die Fab 7 zu errichten. Durch die Einführung eines fortschrittlichen, KI-unterstützten Fertigungssystems werden die Produktionskapazitäten von KIOXIA dort ausgebaut.

Aufgrund technologischer Innovationen hat die Menge der Daten, die weltweit erzeugt, gespeichert und genutzt werden, exponentiell zugenommen. Für den Flashspeicher-Markt wird ein weiteres Wachstum erwartet, das durch Cloud-Dienste, 5G, IoT, KI und automatisiertes Fahren angetrieben wird. Die Erweiterung der Produktionsanlage stellt sicher, dass KIOXIA weiterhin den weltweit steigenden Bedarf an Speicherlösungen erfüllen kann.

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