Speicher KIOXIA bündelt Forschungskapazitäten in Japan

Redakteur: Kristin Rinortner

KIOXIA will seine Entwicklungskapazitäten für Flash-Speicher und SSD-Technologien weiter ausbauen, um der weltweit steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Zudem möchte man sich auf die Entwicklung neuer Speichertechnologien und -produkte konzentrieren, die einen zusätzlichen Mehrwert bieten.

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Neue Speicher-Ära: Kioxia hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Entwicklung und Qualität von Speicherbausteinen voran zu treiben. Aktuell werden die Forschungskapazitäten in Japan gebündelt.
Neue Speicher-Ära: Kioxia hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Entwicklung und Qualität von Speicherbausteinen voran zu treiben. Aktuell werden die Forschungskapazitäten in Japan gebündelt.
(Bild: pixabay)

Aktuelles Projekt in der Speicher-Strategie des Toshiba-Nachfolgers ist der Bau eines neuen Forschungszentrums auf dem Technologie Campus in Yokohama (Japan). Für das „Shin-Koyasu Advanced Research Center“ investiert man 20 Mrd. Yen (gut 150 Mio. Euro).

Ziel der Strategie sei es, „die Welt mit Speicher zu verbessern“, indem man Spitzenforschung und Technologieentwicklung betreibe und dabei das Know-how nutze, das es ermöglicht habe, den weltweit ersten NAND-Flash-Speicher und 3D-Flash-Speicher herauszubringen, erklärt CTO Masaki Momodomi.

Die neuen Einrichtungen, bei denen auch eine Verdopplung der bestehenden Entwicklungsbereiche vorgesehen ist, sollen bis 2023 betriebsbereit sein. Der Speicherhersteller will so seine Kapazitäten für die Produktevaluierung steigern, was sich eigenen Angaben zufolge wiederum in einer höheren Produktqualität widerspiegeln soll.

Die erweiterte Anlage biete zudem Platz für eine größere Belegschaft, um zukünftig die Produktentwicklung weiter zu stärken. Das neue Gebäude wird außerdem umweltfreundlich und energiesparend gebaut und ausgestattet.

Fokus auf neue Halbleiter und Prozesse

Forschung und Technologieentwicklung sollen durch die Zusammenlegung der F&E-Standorte in der Präfektur Kanagawa (Japan) gestärkt werden. Dadurch wollen die Japaner einerseits die Effizienz verbessern und andererseits ein besseres Arbeitsumfeld für Innovationen schaffen.

Das Forschungszentrum wird über einen eigenen Reinraum verfügen, bei dem ein besonderer Fokus auf Werkstoffe und neue Prozesse gelegt wird.

Die Fakten im Überblick:

Bild 1: Grafische Darstellung des Yokohama Technology Campus Technology Development Building.
Bild 1: Grafische Darstellung des Yokohama Technology Campus Technology Development Building.
(Bild: Kioxia)

Yokohama Technology Campus Technology Development Building (vorläufiger Name):

  • Standort: 2-chome, Kasama, Sakae-ku, Yokohama-shi, Präfektur Kanagawa (Japan)
  • Gebäudehöhe: 6 Stockwerke
  • Gesamtgeschossfläche: ca. 40.000 m2
  • Geplanter Baubeginn: Herbst 2021
  • Geplante Fertigstellung: Sommer 2023

Bild 2: Grafische Darstellung des Shin-Koyasu Advanced Research Center.
Bild 2: Grafische Darstellung des Shin-Koyasu Advanced Research Center.
(Bild: Kioxia)

Shin-Koyasu Advanced Research Center (vorläufiger Name):

  • Standort: 3-chome, Moriya-cho, Kanagawa-ku, Yokohama-shi, Präfektur Kanagawa (Japan)
  • Gebäudehöhe: 4 Stockwerke
  • Gesamtgeschossfläche: ca. 13.000 m2
  • Geplante Inbetriebnahme: Sommer 2023

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