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Mensch-Maschine-Schnittstellen Kieler HMI-Spezialist Macio eröffnet Niederlassung in Karlsruhe

| Redakteur: Franz Graser

Vom hohen Norden in den wilden Süden – so könnte man die jüngste Expansionsroute des Softwarehauses aus Schleswig-Holstein umschreiben. Andy Walter, früher Chief Operating Officer von Aicas, leitet die Macio-Dependance in Süddeutschland.

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Der Kieler Softwarehaus Macio ist auf Softwarelösungen auf Embedded- und PC-Basis zum Bedienen, Beobachten und Steuern von Maschinen spezialisiert.
Der Kieler Softwarehaus Macio ist auf Softwarelösungen auf Embedded- und PC-Basis zum Bedienen, Beobachten und Steuern von Maschinen spezialisiert.
(Bild: Macio)

„Ich freue mich, dass wir Andy Walter gewinnen konnten, um unseren neuen Standort zu leiten“, freut sich Joern Kowalewski, Geschäftsführer von Macio. „Wir wissen aus langjährigen gemeinsamen Projekten, dass unsere süddeutschen Kunden bei ihm in besten Händen sind.“

Walter kommt vom Karlsruher Softwarehaus Aicas, das sich auf Echtzeit-Java-Lösungen spezialisiert hat. Er selbst hält Embedded Java nach wie vor für einen guten Lösungsweg für viele Anwendungen. Aber: „Man löst damit aber nicht alle Problemstellungen. Wenn eine Bedienanwendung beispielsweise auf handelsüblichen Tablet-PCs ausgeführt werden soll, führt derzeit kein Weg an HTML 5 vorbei, wenn man nicht unterschiedliche Implementierungen für iOS, Android und gegebenenfalls auch Windows CE und QNX programmieren möchte.“

Für Applikationen, die direkt auf einem Bediengerät laufen, sind beispielsweise Qt (Embedded) oder Microsofts Dotnet-Plattform nicht mehr wegzudenken. Daher verfügt der Kieler Softwerker über verschiedene Entwicklergruppen mit den Ausrichtungen Java, Dotnet, C++ und Web und kann in allen Bereichen auf erfahrene Entwickler mit langjähriger Programmiererfahrung zurückgreifen. Hinzu kommen Spezialisten für verschiedene Echtzeit Betriebssysteme wie VxWorks oder Windows CE.

Der Standort im Technologiepark Karlsruhe ermöglicht Macio ein flexibles Wachstum mit eigenen Entwicklern. Die Projekte aus dem süddeutschen Raum sollen in erster Linie auch in Karlsruhe realisiert werden – wobei in Spitzenzeiten auch die Entwickler im Kieler Mutterhaus hinzugezogen werden können.

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