KI-Forschung: TU München weltweit auf Rang 6

| Redakteur: Margit Kuther

TU München: eine der führenden Unis bei der KI-Forschung
TU München: eine der führenden Unis bei der KI-Forschung (Bild: Clipdealer)

Die TUM ist die einzige deutsche Universität unter den zehn Hochschulen mit dem größten Forschungseinfluss auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz (KI).

Die Hälfte der Top 10 kommt aus Asien. Aus Europa ist neben der TUM nur die spanische Universität Granada auf Rang vier vertreten.Angeführt wird die Liste vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Carnegie Mellon University, beide USA, und der Nanyang Technological University in Singapur, mit der die TUM eine enge Partnerschaft pflegt.

Das britische Magazin „Times Higher Education (THE)“ hat auch eine Rangliste nach Ländern erstellt. An der Spitze steht die Schweiz, vor Singapur, Hongkong und den USA. Es folgen Italien, die Niederlande, Australien und Deutschland.

Für die Analyse hat das Magazin die Datenbank Scopus ausgewertet, die wissenschaftlich begutachtete Veröffentlichungen in Fachzeitschriften weltweit erfasst. Betrachtet man die reine Menge an Artikeln, liegen China und die USA mit großem Abstand vorn.

Neue Munich School of Robotics and Machine Intelligence

Künstliche Intelligenz ist ein Forschungsschwerpunkt der TUM, angefangen bei den Grundlagen über ihren Einsatz, beispielsweise in der Robotik, bis hin zu den gesellschaftlichen Wirkungen. Fächerübergreifend arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künftig in der Munich School of Robotics and Machine Intelligence zusammen, die derzeit aufgebaut wird. Zahlreiche Firmenausgründungen bringen Anwendungen auf den Markt, die auf der Forschung an der TUM beruhen. Wissenschaftliche Partnerschaften hat die TUM mit forschungsstarken Unternehmen geschlossen, zuletzt mit Google.

Auch andere Auswertungen zeigen regelmäßig die Qualität der Forschung an der TUM. Beispielsweise veröffentlicht sie in Deutschland die meisten Studien in den Fachzeitschriften von „Nature“ und „Science“, zeigt der jüngste „Nature Index“.

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100.000-mal schnellere Antriebstechnik für Nano-Maschinen

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