Einstiegs-Oszilloskop

Keysight bringt ein vollwertiges Oszilloskop für unter 500 Euro heraus

| Redakteur: Hendrik Härter

Leicht und handlich: Art McFall präsentiert die 1000er-Serie von Keysight. Mit der Serie will der Messgeräte-Hersteller vor allem Einsteiger der Messtechnik, Studenten und Hobby-Bastler ansprechen.
Leicht und handlich: Art McFall präsentiert die 1000er-Serie von Keysight. Mit der Serie will der Messgeräte-Hersteller vor allem Einsteiger der Messtechnik, Studenten und Hobby-Bastler ansprechen. (Bild: Hendrik Härter)

Neue Runde im Preiskampf bei den Oszilloskopen: Mit der 1000er-Serie bringt Keysight ein Sub-Economy-Gerät auf den Markt, das sich an Studenten, Hobby-Bastler und Einsteiger der Messtechnik richtet.

Der Markt der Einstiegsoszilloskope ist stark umkämpft. Gerade der europäische Markt gilt bei den Herstellern als besonders interessant.

Was bisher vom großen Kuchen der sogenannten Economy-Klasse vorbehalten war, rutscht jetzt preislich noch etwas nach unten. Alle Geräte, die unter 1000 Euro kosten, werden jetzt als Sub-Economy-Klasse bezeichnet.

Um auch diesen sehr günstigen Markt bedienen zu können, bringt Keysight die Serie 1000X auf den Markt. Hier verspricht sich der Messgeräte-Spezialist einen Absatz von 130.000 Geräten pro Jahr. Gerade die Einstiegsgeräte müssen nicht nur preiswert sein, sondern sie bieten auch mehr als die reine Oszilloskop-Funktion. So ist in den Geräten ein Logik-Analysator, Protokoll-Analysator, ein digitales Voltmeter oder ein Power-Analysator integriert.

Mit der Serie 1000X bringt Keysight ein besonders günstiges Gerät zu einem Startpreis ab 414 Euro heraus. Die Bandbreite reicht von 50 bis 100 MHz und alle Messgeräte basieren auf der ASIC-Technik von Keysight. Das Modell für Studium und Lehre bietet eine Aktualisierungsrate von bis zu 50.000 Signalen pro Sekunde und eine Abtastrate von 2 GS/s. Standardmäßig wird das Oszilloskop mit zwei Tastköpfen ausgeliefert.

Sechs verschiedene Messgerätetypen integriert

In das Gerät sind zudem sechs verschiedene Messgerätetypen integriert: Neben einem Oszilloskop sind ein Protokollanalysator, ein Digitalvoltmeter und ein Frequenzzähler integriert. Bei den Modellen EDUX1002G und DSOX1102G sind zudem noch ein Frequenzganganalysator und ein WaveGen-Funktionsgenerator integriert. Mit beiden Werkzeugen lassen sich die Grundlagen des Bode-Diagramms erklären.

Für die tägliche Arbeit mit dem Scope sind 24 automatische Messfunktionen enthalten. Mit zeittorgesteuerter FFT lassen sich Zeit- und Frequenzebenen-Phänomene korrelieren und gleichzeitig auf den Bildschirm darstellen. Ebenfalls möglich sind Decodier- und Analysefunktionen für serielle Protokolle: Embedded- und Automotive-Anwendungen für die Schnittstellen/Bussysteme I²C, SPI, UART/RS232, CAN und LIN.

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