Arbeitgeber-Ranking Jeder Dritte will bei einem Automobilhersteller arbeiten

Redakteur: David Franz

Die Automobilindustrie ist laut dem Universum Arbeitgeberranking 2015 für die Studierenden der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften die attraktivste Branche. Jeder dritte möchte bei einem Automobilhersteller arbeiten.

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Verleihung Universum Award 2015 Kategorie "Business": Oliver Ferschke, Leiter des Personalmarketings BMW Group, Antje Maas (Audi), Christoph Welz (Porsche).
Verleihung Universum Award 2015 Kategorie "Business": Oliver Ferschke, Leiter des Personalmarketings BMW Group, Antje Maas (Audi), Christoph Welz (Porsche).
(Bild: BMW)

Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften ist erstmals BMW der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Google und Volkswagen. Bei den angehenden Ingenieuren kann Audi seinen Spitzenplatz vom Vorjahr verteidigen und sich gegen BMW, Porsche, Volkswagen und Daimler/Mercedes-Benz durchsetzen, die die Plätze zwei bis fünf einnehmen.

Der Universum Student Survey 2015 zufolge sollte der ideale Arbeitgeber ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen in der Zukunft bieten. Für die Studie befragte das Employer-Branding-Beratungsunternehmen Universum mehr als 34 000 Studierende in Deutschland zur Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern sowie zu ihren langfristigen Karrierezielen.

Stefan Lake, Country Manager Deutschland bei Universum, erläutert: „Die Autobauer erfüllen die Erwartungen der jungen Talente. Sie bieten ein gutes Gehalt, angenehme Arbeitsbedingungen und Sicherheit. Deshalb liegen sie seit Jahren in unseren Rankings vorn.“

Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer setzen Aufwärtstrend fort

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer sind bei den jungen Talenten wieder populärer. Bei den Studierenden der Wirtschaftswissenschaften liegt McKinsey wie im Vorjahr auf dem achten Platz und kann damit seine Platzierung in den Top Ten festigen.

The Boston Consulting Group (BCG) rückt um drei Positionen vor und nimmt nun Platz 16 ein. Auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften können im Ranking zulegen. PwC (PricewaterhouseCoopers) liegt bei den angehenden Ökonomen auf Platz 13, ein Anstieg um zwei Positionen im Vergleich zum Vorjahr. EY (früher Ernst & Young) rückt ebenfalls um zwei Positionen vor und nimmt nun Platz 19 ein. KPMG auf Platz 24 verbessert sich um eine Position, und Deloitte, auf Platz 39, kann sich um 14 Positionen nach vorn schieben.

Stefan Lake: „Die Unternehmensberater und die Wirtschaftsprüfer mit ihren abwechslungsreichen Projekten und ihrer Internationalität sind für die jungen Talente spannende Arbeitgeber. Für die Absolventen ist jedoch häufig unklar, worin sich die Unternehmen dieser Branche unterscheiden – was das ganz Besondere ist, das sie ausmacht. Hier ist noch viel Kommunikationsarbeit zu leisten, denn der Kampf um die Top-Talente wird schärfer.“

Finanzbranche weiterhin mit Gegenwind – internationale Banken werden beliebter

Banken und Versicherungen aus Deutschland können ihren bereits seit einigen Jahren anhaltenden Abwärtstrend im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber nicht stoppen. Die Deutsche Bank, in der aktuellen Umfrage auf Platz 21, muss fünf Positionen abgeben, ebenso wie die Sparkassen-Finanzgruppe auf Platz 54. Die Commerzbank verliert sechs Positionen und liegt nunmehr auf Platz 66. Die internationalen Investmentbanken gewinnen demgegenüber weiter an Ansehen. Goldman Sachs auf Platz 29 legt um sieben Positionen zu. J.P. Morgan auf Platz 43 rückt um zwölf Positionen vor.

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