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IR-Temperatursensor misst berührungslos die Oberflächentemperatur

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Dank des IR-Sensors lässt sich über die Temperatur erkennen, ob sich Personen in einem Raum befinden.

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Die auf MEMS-basierten IR-Sensoren von Omron messen berührungslos die Oberflächentemperatur zwischen -40 und 80 °C.
Die auf MEMS-basierten IR-Sensoren von Omron messen berührungslos die Oberflächentemperatur zwischen -40 und 80 °C.
(Bild: Omron)

Einen MEMS-basierten thermischen Sensor mit engen Sensorfeld bringt Omron auf den Markt, der speziell für die exakte kontaktlose Erfassung der Oberflächentemperatur von Objekten in Industriesteuerungen, der Medizintechnik und Gebäudeautomationssystemen entwickelt wurde. Der IR-Sensor des Typs D6T-1A-02 basiert auf einer proprietären MEMS-Messtechnik.

Zwischen -40 und 80 °C

Er misst die Oberflächentemperatur eines Objekts zwischen -40 und 80 °C bis auf ±1,5 °C mit einer Auflösung von 0,06 °C. In dem 12,0 mm x 11,6 mm x 9,2 mm messenden Gehäuse sind eine MEMS-Thermosäule, ein Sensor-ASIC und ein Mikroprozessor zur Signalverarbeitung untergebracht. Das Sensorfeld misst 26,5 Quadratgrad, wodurch sich die Oberflächentemperatur eines Objekts in diesem Feld genau bewerten lässt. Der digitale I²C-Ausgang weist eine Störfestigkeit von 140 mK auf, die als rauschäquivalente Temperaturdifferenz gemessen wurde.

Die Familie D6T messen die Temperatur und erkennen, ob ein Raum belegt ist, wenn sich Anwesende nicht bewegen. Neben der 1x1-Ausführung mit 58 Quadratgrad gibt es eine 4x4- und eine 1x8-Version. Die Sensoren sind eine Alternative zu pyroelektrischen Sensoren oder PIR-Meldern.

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