Unterhaltungselektronik

iPhone 5 im Test bei Computerbild

| Redakteur: Martina Hafner

Wer sich über baldige Kratzspuren auf seinem neuen iPhone nicht ärgern möchte, dem raten die Tester von Computerbild zum Modell in weiß.
Wer sich über baldige Kratzspuren auf seinem neuen iPhone nicht ärgern möchte, dem raten die Tester von Computerbild zum Modell in weiß. (Pressefoto: Apple)

Leichter, dünner, besserer Bildschirm, das iPhone 5 erfüllte viele Erwartungen der Tester. Aber: Das kleine Schwarze ist besonders anfällig für Gebrauchsspuren an den Gehäusekanten - das kostet den Spitzenplatz in der Computerbild-Bestenliste

Die Fachzeitschrift Computerbild hat das Smartphone iPhone 5 erstmals im Testlabor anhand objektiver Kriterien geprüft. Mit einer Testnote von 1,6 landet das iPhone 5 erwartungsgemäß oben in der Bestenliste. Wegen Gebrauchsspuren an den Gehäusekanten der schwarzen Version verspielt es jedoch den Spitzenplatz in der Bestenliste - damit bleibt das Samsung Galaxy S3 ungeschlagene Nummer 1.

Das iPhone 5 liegt laut der Tester noch besser in der Hand als das 4S. Mit 112 Gramm ist es merklich leichter und etwas dünner als das 4S (140 g). Konkurrent Samsung liegt mit seinem Galaxy S3 zwischen den beiden Apple-Geräten (133 g). Dank Alu-Rückseite fühle sich das iPhone 5 zwar anders an, bleibe aber ein wertiger Handschmeichler mit toller Verarbeitung, so das Urteil.

Allerdings zeigte derComputerbild-Test, dass sich beim schwarzen Modell schon nach kurzer Zeit, zum Beispiel beim Aufbewahren in engen Hosentaschen etwa mit Kleingeld, die obere Aluminium-Schicht an den Gehäusekanten lösen kann - die Experten der Fachzeitschrift stellten dies bei mehreren schwarzen Modellen fest. Dafür gab es eine Abwertung im Test um 0,1.

Sehr schnelles Arbeitstempo

Auffälligste Neuerung: Das Retina-Display ist um 1,4 Zentimeter verlängert (176 Pixel), auf der vier Zoll großen Diagonale leuchten jetzt 1136 x 640 Pixel. Damit haben Apps mehr Platz in der Vertikalen und auf den Homescreen passt eine fünfte App-Reihe. Die Breite und die relative Auflösung (326 ppi) bleiben unverändert.

Den Bildschirm beurteilten die Tester als ebenso scharf und gut ablesbar wie beim Vorgänger iPhone 4S und er lasse sich genauso handlich bedienen. Der Computerbild-Test offenbarte eine Verbesserung der Farbtreue von 88,7 auf 97,2 Prozent. Der Kontrast ist höher, Reflexionen sind deutlich geringer - ein Vorteil im Freien.

Das Arbeitstempo war beim Vorgänger schon hoch (Note: 1,59), doch das iPhone 5 legt noch eine Schippe drauf (Note: 1,24). Auch Internetseiten im Browser laden nun sehr schnell.

LTE nur in Städten mit Telekom

Dennoch: Abstriche müssen laut Testergebnis Nutzer nicht nur bei der Farbe in Kauf nehmen. So werden beim Schnellfunk LTE von den deutschen Frequenzen ausschließlich 1.800 Megahertz unterstützt - die hat nur die Telekom und auch nur in Städten. Zudem ist das iPhone 5 zwar schneller, aber leider nicht ausdauernder: Standby (108 Stunden) und Telefondauer (neun Stunden) bleiben zwar annähernd auf 4S-Niveau, die Musikwiedergabe schrumpft allerdings von 15 auf zehn Stunden.

Die Laufzeit bei typischer Nutzung sinkt von zehn auf neun Stunden. Und wegen der verkleinerten Anschlussbuchse müssen Millionen Nutzer ihre Dockingstationen per Adapter umrüsten.

Doch all das ändere nichts daran, dass das iPhone 5 unterm Strich ein Top-Smartphone sei, so das Urteil von Computerbild. Wer die Gefahr auffälliger Gebrauchsspuren vermeiden wolle, solle lieber zur weißen Version greifen - damit fallen die Abnutzungsspuren nicht so auf wie beim schwarzen Modell.

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Guten Tag Werte Computerbild Redaktion, Also ich finde ihren Test mehr als nur winzig, und...  lesen
posted am 27.09.2012 um 15:04 von Unregistriert


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