Anwenderstory

Innovative Software braucht Lizenzmanagement

| Redakteur: Franz Graser

Josh Hartung, CEO des Softwareunternehmens Harbrick aus Moscow im US-Bundesstaat Idaho, erläutert: "Wir wollen unseren Kunden einen flexiblen Umgang und Skalierung ohne Beeinträchtigungen bieten." Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen für die Lizenzierungslösung von Flexera Software entscieden.
Josh Hartung, CEO des Softwareunternehmens Harbrick aus Moscow im US-Bundesstaat Idaho, erläutert: "Wir wollen unseren Kunden einen flexiblen Umgang und Skalierung ohne Beeinträchtigungen bieten." Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen für die Lizenzierungslösung von Flexera Software entscieden. (Bild: Harbrick)

Das US-Unternehmen Harbrick stellt eine Softwareplattform für autonome Fahrzeuge her. Die Softwareschmiede erkannte, dass die Vermarktung ihrer Produkte ohne eine Lösung für das Lizenzmanagement nicht zu bewältigen war. Ein Interview mit Josh Hartung, dem CEO von Harbrick.

In welchem Umfeld arbeitet Harbrick?

Unsere PolySync-Software ist ein Out-of-the-Box-Betriebssystem mit Plug & Play-Funktionen, das eine schnelle, funktionelle und sichere Entwicklung von autonomen Fahrzeugen ermöglicht. Wir sind hauptsächlich in der Automobilbranche unterwegs, aber auch Unternehmen aus der Landwirtschaft, dem Militär, dem Bergbau und Hochschulen zählen zu unseren Kunden.

PolySync ist in Zusammenarbeit mit einigen der besten Entwickler im Bereich des autonomen Fahrens entstanden. Schnell wurde dabei klar: Der Aufbau einer Back-End-Softwareinfrastruktur für ihre Systeme kostet die Entwickler sehr viel Zeit. Diese Zeit fehlt dann oft anschließend beim Erstellen und Testen neuer Algorithmen, die für neue interessante Funktionen von autonomen Fahrzeugen verantwortlich sind.

Auf unserer Softwareplattform PolySync können Entwickler von autonomen Fahrzeugen neue Anwendungen erstellen, testen und bereitstellen. PolySync Anwendungen werden ähnlich wie mobile Anwendungen für iOS oder Android entwickelt, in dem eine Reihe von definierten und standardisierten APIs aufgerufen werden können. So können Fahrzeugbauer ihre Prototypen schnell von der Entwicklungs- und Testphase in die Produktion bringen.

Autonomes Fahren ist ein echter Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie und damit eine riesige Herausforderung. Durch den Einsatz leistungsstarker und zentraler Rechner kommen immer neue Aufgaben auf uns zu – vor allem, was Sicherheit und Cybersecurity angeht.

Wie sah der Softwarevertrieb Ihres Unternehmens bisher aus?

Die Bandbreite unserer PolySync-Kunden ist sehr groß, angefangen bei Automobilherstellern und Zulieferern über Start-ups bis hin zu Universitäten. In erster Linie bieten wir PolySync als Toolchain an, sowie als R&D-Produkt auf Basis einer Pro-Host-Lizenzstruktur mit einer jährlichen Wartungsgebühr. Diese Lizenz steht auch als voll funktionsfähige Testversion zur Verfügung, in der Regel für 30 Tage.

Unser langfristiges Ziel ist es jedoch die Kunden bis in die Serienfertigung zu begleiten. Dazu stellen wir PolySync als Runtime-Lizenz ohne Entwickungs-Tools bereit. Außerdem verkaufen wir auch Anwendungen die unsere Partner auf der PolySync-Plattform entwickelt haben in einem Marktplatz-Modell weiter, sowohl in der R&D- als auch in einer Runtime-Version.

Start-ups erhalten unsere Lösungen zu einem reduzierten Preis, und für die Forschung an Universitäten sind sie seit jeher kostenfrei. Einmal erworben, schickt Harbrick den Nutzern einen Link für den Softwaredownload auf das jeweilige Gerät. Mit FlexNet Operations Cloud besitzen wir zudem ein Portal, von dem Anwendungen selbständig heruntergeladen werden können. Auch nach Ablauf ihrer Lizenzen können Kunden so einfach und problemlos Updates laden und ihre Lizenz verlängern.

Wie kam der Kontakt mit Flexera zustande?

Für uns war es wichtig, ein Unternehmen mit ähnlichen Ansprüchen zu finden. Flexera bietet Berechtigungsmanagement-Lösungen (Entitlement Management) für eine Vielzahl von unternehmens- und sicherheitskritischen Umgebungen. Nachdem wir uns also auf dem Markt umgesehen hatten, kontaktierten wir Flexera und konnten uns von dem sehr guten Kundenservice und den bereitgestellten Tools überzeugen.

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