Best Practices im Internet der Dinge IoT-Kongress diskutiert die digitale Zukunft

Redakteur: Franz Graser

Wie stark werden vernetzte Embedded-Systeme und intelligente Cyber-Physical Systems unsere Welt verändern? Und wie lassen sich diese Systeme gegen Eindringlinge schützen? Antworten auf diese Fragen gibt der dritte IoT-Kongress der ELEKTRONIKPRAXIS am 14. und 15. September im Konferenzzentrum München.

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Horst Westerfeld, der frühere CI des Bundeslandes Hessen, leitet den Vortragsreigen am zweiten Tag des IoT-Kongresses ein. Er stellt die Frage: „Ist Deutschland bereit für das IoT? Die Digitalisierung und die Folgen für die deutsche Wirtschaft“
Horst Westerfeld, der frühere CI des Bundeslandes Hessen, leitet den Vortragsreigen am zweiten Tag des IoT-Kongresses ein. Er stellt die Frage: „Ist Deutschland bereit für das IoT? Die Digitalisierung und die Folgen für die deutsche Wirtschaft“
(Bild: Horst Westerfeld)

Der erste Konferenztag (14.September) ist als Seminartag gestaltet. Unter dem Motto „Standards, Security & Quality im Internet der Dinge“ zeigen Experten von Noser Engineering, Fraunhofer ESK, TÜV Rheinland i-sec, SSV Software Systems, T-Systems, dem EEMBC und anderen Unternehmen den aktuellen Stand der Technik auf. Dabei geht es um Sicherheitsfragen, um Referenzarchitekturen für die Kommunikation im industriellen Internet, das Anwendungsfeld Predictive Maintenance, Test- und Qualitätsstrategien im IoT, den Energieverbrauch von IoT-Knoten sowie das Thema Fernwartung in der Medizintechnik.

Der zweite Tag (15. September) widmet sich den Best Practices im IoT. Die Folgen der Digitalisierung für die Wertschöpfung in Deutschland zeigt Horst Westerfeld, der frühere Staatssekretär und erste CIO des Bundeslandes Hessen, in seiner Keynote auf. Professor Dr.-Ing. Heinz-Peter Bürkle, Initiator des Studiengangs „IoT“ an der Hochschule Aalen, erläutert, welche Skills für den Erfolg im Internet der Dinge notwendig sind.

Der Schweizer Unternehmer und Innovator Marco Schmid stellt in seinem Vortrag bahnbrechende Cyber-physikalische Systeme und IoT-Lösungen vor. Mit dem Thema Sicherheit beschäftigen sich Michael Schnelle von Mixed Mode und Peter Siwon von MicroConsult. Sie demonstrieren, wie Bedrohungen im IoT rechtzeitig erkannt werden können.

Der Nachmittag der Konferenz steht ganz im Zeichen des industriellen IoT. Robert Schachner, Geschäftsführer des Automatisierungsspezialisten RST, zeigt in seinem einleitenden Vortrag, wie klassische SPS-Technik und Industrie 4.0 zusammenspielen und geht auf die Problematik der semantischen Interoperabilität ein. Sandra Haltmayer vom deutschen Länderteam des Industrial Internet Consortium (IIC) stellt den Architkturansatz des IIC vor.

Alois Zoitl von fortiss geht auf die Entwicklung vernetzter serviceorientierter Maschinensteuerungen mit OPC UA und IEC 61499 ein, und Jens Siebertz von Inform BI beschließt mit seinem Vortrag über IoT, Industrie 4.0 und Business Intelligence den Konferenztag.

Die Teilnahmegebühren betragen 350 Euro für einen Konferenztag und 580 Euro für beide Tage. Nähere Informationen und das vollständige Programm und Anmeldung finden Sie im Web unter der Adresse www.iot-kongress.de. Dort können Sie sich auch für die Veranstaltung anmelden.

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