Investitionen in IoT-Sicherheit steigen rasant

| Autor: Heidemarie Schuster

Je mehr Geräte vernetzt sind, desto mehr werden auch angegriffen.
Je mehr Geräte vernetzt sind, desto mehr werden auch angegriffen. (Bild: Pixabay)

Laut den Prognosen der Marktforscher von Gartner steigen die weltweiten Ausgaben für IoT-Sicherheit im laufenden Jahr auf 1,5 Milliarden US-Dollar an. Bis zum Jahr 2021 soll Compliance der wichtigste Einflussfaktor für das Wachstum bei IoT-Security werden.

Cyberattacken auf das Internet der Dinge (IoT) sind bereits Realität: Laut einer neuen Studie der jetzt zu Gartner gehörenden CEB, haben fast 20 Prozent der befragten Unternehmen in den vergangenen drei Jahren mindestens einen IoT-basierten Angriff beobachtet.

Gartner prognostiziert, dass sich die weltweiten Ausgaben im Jahr 2018 für IoT-Security auf 1,5 Milliarden US-Dollar belaufen werden. Dies würde ein Wachstum von 28 Prozent gegenüber den Ausgaben 2017 (1,2 Milliarden US-Dollar) bedeuten.

„In IoT-Initiativen haben Unternehmen häufig keine Kontrolle über die Quelle und Art der Software und Hardware, die die smarten, vernetzten Geräte einsetzen“, erläutert Ruggero Contu, Research Director bei Gartner. „Wir erwarten Nachfrage nach Tools und Services, die Discovery und Asset Management sowie die Sicherheitsbewertung für Hard- und Software und das Penetration Testing verbessern.“

Für Endpoint Security wurden 2017 302 Millionen Dollar ausgegeben. Für das laufende Jahr erwarten die Marktforscher 373 Millionen Dollar an Ausgaben und für 2021 631 Millionen Dollar. Für Gateway Security lagen 2017 die Ausgaben bei 138 Millionen US-Dollar. In diesem Jahr sollen es bereits 186 und 2021 415 Millionen US-Dollar sein.

Professional Services machen den größten Anteil der IoT-Security-Ausgaben aus. So wurden 2017 bereits 734 Millionen US-Dollar ausgegeben. Für 2018 erwarten die Marktforscher von Gartner 946 Millionen an Ausgaben und für 2021 sogar 2,071 Milliarden US-Dollar.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal IT-Business.de.

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