Internet of Beer: IoT-Plattform vernetzt Maschinen und visualisiert Prozesse

| Redakteur: Johann Wiesböck

Internet of Beer: Auf der embedded world stellt Datacake eine vernetzte Schankanlage vor
Internet of Beer: Auf der embedded world stellt Datacake eine vernetzte Schankanlage vor (Bild: Datacake)

Vom Sensor bis zur Cloud in wenigen Momenten. Die IoT-Plattform von Datacake macht Prozesse sichtbar und vernetzt Maschinen mittels eigener Hardware auf Mobilfunkbasis. Ein typisches Beispiel ist die vernetzte Schankanlage.

Datacake ist ein Lösungsanbieter für die Realisierung von IoT-Projekten in kleinen und mittleren Unternehmen. Das Start-Up aus dem Münsterland hat dafür eine schlüsselfertige, webbasierte und intuitive Plattform entwickelt. In Echtzeit macht sie Prozessdaten sichtbar, zeigt Entwicklungen auf und steuert Geräte und Maschinen automatisch.

Mittels einer mobilfunkbasierten Hardware lassen sich Geräte, Maschinen und Anlagen binnen weniger Momente vernetzen. Die beiden Entwickler Simon Kemper und Lukas Klein haben Datacake 2017 gegründet.

„IoT-Plattformen gibt es wie Sand am Meer. Eine Lösung, die analoge Maschinen schnell digitalisiert und mit einer Plattform in wenigen Momenten vernetzt, gibt es in dieser Tiefe aber nicht“, betont Datacake-Gründer Simon Kemper. „Mit unserer Gesamtlösung sind kleine und mittelständische Unternehmen in der Lage, ihre Prozesse in wenigen Momenten ohne großen Aufwand sichtbar zu machen.“

Zentral für die Datacake-Lösung ist die webbasierte schlüsselfertige IoT-Plattform. Darin laufen alle Prozessdaten in Echtzeit ein und werden übersichtlich dargestellt. Unternehmen erhalten keine aufwendig zu programmierende Software-Lösung, sondern können sich intuitiv und individuell Dashboards per Drag&Drop auf der Datacake-Plattform zusammenstellen.

Über die einfache Nutzerverwaltung lassen sich Geräte, Maschinen und Anlagen jederzeit von überall überwachen. Dazu bietet die Plattform unterschiedliche Funktionen wie die Gerätelokalisation, Alarmierung oder Flottenmanagement.

Echtzeit-Monitoring, Historien und Wenn-Dann-Regeln

Mittels Historien lassen sich Entwicklungen in übersichtlichen Diagrammen nachweisen, Prozesse auf Grundlage dessen optimieren und eine vorausschauende Wartung realisieren. Datacake bietet die Möglichkeit, mittels Wenn-Dann-Regeln Anlagen zu automatisieren oder im Notfall Alarmsignale per Push-Nachricht auf das Smartphone des Nutzers zu senden.

Dass Datacake neben der IoT-Plattform die nötige Hardware direkt mitliefert, macht das Entwicklungs-Kit insbesondere für KMU zu einer einfach umsetzbaren Lösung. Mittels einer mobilfunkbasierten Hardware lassen sich Geräte, Maschinen und Anlagen digitalisieren und vernetzen. Die Datacake-Hardware lässt sich dabei in wenigen Momenten mit der IoT-Plattform vernetzen.

Vernetzten Schankanlage demonstriert die Datacake-Lösung

Den Bedarf nach einer solchen IoT-Lösung erkannte Datacake bei der Suche nach einer vernetzten Lösung für Luftreinhaltetechnik. Daraufhin entwickelten die Datacake-Gründer Simon Kemper und Lukas Klein die Plattform als schlüsselfertige Lösung. „Dank unserer intensiven Entwicklungsarbeit für unsere Plattform ist es uns gelungen, nahezu alle Anwendungsbereiche mit nur einer Lösung abdecken zu können“, erklärt Klein.

Über die Luftreinhaltetechnik hinaus vernetzt sie bereits heute Prozesse in der Getränkeindustrie/Gastronomie, Gasversorgung und Bauindustrie. Anstatt einer Einmal-Investition bezahlen Nutzer die Datacake eine monatliche Nutzungsgebühr.

Datacake präsentiert sein schlüsselfertiges IoT-Entwicklungs-Kit vom 26. bis 28. Februar auf der embedded world, der Leitmesse für Embedded-Technologien, in Nürnberg am Stand seines US-amerikanischen Partner-Unternehmens Particle – Halle 3, Stand 3-632. Anhand einer vernetzten Schankanlage zeigt Datacake die Vorteile seiner Lösung. Weitere Informationen finden Sie unter: www.datacake.de.

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