Medizintechnik

Intelligente Intensivbeatmung dank starkem Prozessormodul

| Autor / Redakteur: nach Unterlagen von Kontron / Margit Kuther

Bellavista-Produktlinie: Neuartiges Beatmungsgerät als Gemeinschaftsprodukt eines Medizintechnik- und eines Embedded-Spezialisten
Bellavista-Produktlinie: Neuartiges Beatmungsgerät als Gemeinschaftsprodukt eines Medizintechnik- und eines Embedded-Spezialisten (Bild: Kontron)

Der Medizinspezialist imtmedical hatte die Vision eines neuartigen Beatmungsgeräts. Realisiert wurde dieses Projekt mit COM-Express-Modulen des Embedded-Spezialisten Kontron.

Plötzlicher Atemstillstand oder akute Atemnot - innerhalb von Sekunden kann in solch kritischen Situationen das Leben des Patienten auf dem Spiel stehen.

Intensivbeatmungsgeräte sind in diesen Fällen unabdingbar, um die betroffene Person über einen gewissen Zeitraum mit Sauerstoff zu versorgen, bis die eigene Atmung wieder einsetzt. Leichte Bedienbarkeit, höchste Funktionalität und integrierte Diagnosefunktionen vereinfachen die Arbeit der Ersthelfer und können für das Überleben der Patienten entscheidend sein.

Imtmedical hat dafür seine Bellavista-Produktlinie entwickelt, die mit COM Express-Modulen von Kontron arbeitet.

Um die Versorgung von Notfallpatienten zu optimieren, stand 2008 beim Schweizer IT-Unternehmen imtmedical, einem international tätigen Lösungsanbieter im Bereich der medizinischen Beatmungstechnik, die Entwicklung eines neuen, innovativen Intensivbeatmungsgeräts auf der Agenda.

Die Vision war es, ein Gerät zu entwickeln, das sich durch eine neuartige Bedienung auszeichnet und höchste Beatmungsperformance sowie verlässliche Diagnosemöglichkeiten integriert. Damit wollte imtmedical im medizinischen Beatmungsumfeld neue Standards setzen.

Für das Projekt holte sich das Unternehmen den erfahrenen Technologiehersteller IMT AG mit ins Boot. 2013 konnten als Resultat dieser Technologiepartnerschaft die Produkte Bellavista 950 und 1000 präsentiert werden.

„Kernelement des Systems ist ein COM Express-Modul von Kontron“, erklärt Daniel Müller, Development Team Manager und Projektleiter bei der IMT AG. „Bereits in der Evaluationsphase zeichnete sich dieses Produkt durch seine Leistungsfähigkeit sowie seine Vielfalt an Funktionalitäten aus und hob sich deutlich von der Konkurrenz ab. Für unsere Neuentwicklungen konnten wir damit vom Start weg einen deutlichen Marktvorteil erreichen.“

Innovation trifft auf Revolution

„Making ideas work“ – ist das Motto des Schweizer Unternehmens IMT AG, das seit mehr als 20 Jahren innovative Produkte und Softwarelösungen herstellt. Damit verhilft die Technologieschmiede Kunden aus aller Welt zum Markterfolg in ihren spezifischen Branchen.

Das Unternehmen beschäftigt über 60 Ingenieure der Fachrichtungen Medizintechnik, Quality Services, Embedded Systems, IT-Applikationen und Industrie Automation. Die langjährige Erfahrung der Projektleiter und die Arbeit in interdisziplinären Projekten sorgen für revolutionäre, innovative und gleichzeitig wirtschaftliche Lösungen.

Im Fokus der IMT AG steht die Entwicklung von Komplettlösungen, die Software, Elektronik und Mechanik integrieren. Dabei ist die Einhaltung von regulatorischen Anforderungen wie beispielsweise CE und FDA obligatorisch.

Für die neue Produktlinie gab es von imtmedical die Vorgabe, das Intensivbeatmungsgerät mit technologisch ausgereiften Komponenten und möglichst zeitnah zur Marktreife zu bringen. Auf der Wunschliste standen auch eine moderne Touch-Bedienung sowie eine anschauliche Visualisierung der Patientendaten.

Darüber hinaus sollte die Datenausgabe sowie eventuell kritische Alarmierungen in Echtzeit an das Fachpersonal übergeben werden können, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.

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