Intel bringt neue Pentium- und Celeron-Prozessoren

Redakteur: Michael Eckstein

Da nicht nur Highend-Prozessoren gefragt sind, führt Intel neue Mitglieder seiner Einsteiger-CPU-Serien für Notebooks und Desktop-PCs ein. Gegenüber den Vorgängern bringen sie interessante Verbesserungen mit.

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Neuauflage: Die neuen Budget-CPUs von Intel sind auf der Gemini-Lake-Architektur aufgebaut.
Neuauflage: Die neuen Budget-CPUs von Intel sind auf der Gemini-Lake-Architektur aufgebaut.
(Bild: Intel Corporation)

Intel schickt eine Neuauflage seiner Brot- und Butter-Prozessoren ins Rennen: Die auf Intels Gemini-Lake-Architektur basierenden neuen Pentium-Silver- und Celeron-Prozessoren folgen auf die Modelle der Braswell-Serie und sind für Einsteiger-Notebooks und Kompakt-Desktops gedacht. In einem ersten Schwung kommen sechs Modelle auf den Markt. Bereits erhältliche, auf der Kaby-Lake-Architektur basierende Pentium-Modelle erhalten den Namenszusatz „Gold“. Sie runden das Angebot günstiger Prozessoren leistungsmäßig nach oben ab.

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Intel fertigt die Zwei- und Vierkerner im 14-Nanometer-Prozess. Ihre maximale Verlustleistung soll je nach Modell zwischen sechs bis zehn Watt liegen. Gegenüber den Vorgängern sollen die neuen CPUs über eine schnellere Grafikeinheit und Unterstützung für Gigabit-WLAN-Module verfügen. Sie können laut Hersteller maximal 8 GByte RAM ansprechen.

LACE-Kontrastverbesserung integriert

Die integrierten Intel UHD Graphics 600/605-Bildbeschleuniger arbeiten mit 12 beziehungsweise 18 Kernen und takten je nach Mobile- oder Dekstop-Modell mit 650 bis 800 MHz. Sie sollen drei Displays ansprechen können. Laut Intel ist auch der Betrieb mit einem 4k-Bildschirm bei Wiederholraten von 60 Hz möglich.

Erstmals integriert Intel seine Display-Technologie LACE (Local Adaptive Contrast Enhancement) in Einsteigerprodukte. Die Technik soll dafür sorgen, dass man Bildschirminhalte in hellen Umgebungen besser ablesen kann.

Top-Modell der vorgestellten Mobile-Prozessoren ist der Intel Pentium Silver N5000 – ein Quad-Core-Chip, der mit 64 Bit arbeitet und von seiner Basistaktfrequenz von 1,1 GHz auf eine Burst-Frequenz von 2,7 GHz beschleunigen kann. Sein Pendant bei den Desktop-CPUs ist der Intel Pentium Silver J5005. Dieser hat ebenfalls vier Kerne, taktet mit 1,5 GHz Basistakt und 2,8 GHz Burst-Frequenz jedoch etwas schneller.

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