Micronas und Uni Freiburg

Innovationspreis in Bronze für eine chipintegrierte Brennstoffzellenkaskade

02.10.2009 | Redakteur: Gerd Kucera

Karl Hoffmann, Micronas: „Wir sind dem Ziel einer in den Chip integrierten, sich selbst regelnden Energieversorgung einen großen Schritt näher.“
Karl Hoffmann, Micronas: „Wir sind dem Ziel einer in den Chip integrierten, sich selbst regelnden Energieversorgung einen großen Schritt näher.“

Automotive-Hersteller Micronas und die Universität Freiburg erhalten den Innovationspreis „f-cell award“ für die Entwicklung einer in den Chip integrierten Brennstoffzelle. Nach Auffassung der Jury liegt in dieser Art der Energieversorgung großes Marktpotenzial.

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH und das Umweltministerium Baden-Württemberg haben Micronas, Anbieter anwendungsspezifischer IC- und Sensor-Systemlösungen für Anwendungen im Automobil und in der Industrie, sowie der Universität Freiburg die Bronzemedaille des Forschungspreises „f-cell award“ verliehen. Beide Partner erhalten diese Auszeichnung für die Entwicklung einer chipintegrierten Energiequelle auf Basis einer intelligenten, monolithisch integrierten Mikrobrennstoffzellenkaskade, die vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert wurde. Nach Auffassung der Jury liegt in der chipintegrierten Energieversorgung ein erhebliches Marktpotenzial. Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Institute sowie Einzelpersonen aus ganz Europa konnten anwendungsnahe Entwicklungen aus mobilen, portablen und stationären Einsatzgebieten der Brennstoffzelle einreichen.

Karl Hoffmann, Leiter Zukunftstechnologien bei Micronas, konstatiert: „Wir sind stolz, dass die Ergebnisse unserer Forschungsprojekte in Wissenschaft und Wirtschaft auf positive Resonanz stoßen. Micronas unterhält langjährige erfolgreiche Partnerschaften mit renommierten Firmen und Forschungseinrichtungen. I²Brenn ist ein gelungenes Beispiel, bei dem wir als Förderer angewandter Forschung zunächst Diplom- und Promotionsarbeiten beauftragten und finanzierten, aus welchen schließlich ein öffentlich gefördertes Verbundprojekt erwachsen ist. Die in gemeinsamer Anstrengung mit unserem Partner, der Universität Freiburg, erzielten Ergebnisse bringen uns dem Ziel einer in den Chip integrierten, sich selbst regelnden Energieversorgung einen großen Schritt näher.“

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