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Infrarot-LED: Verbessertes Eye-Tracking bei AR- und VR-Anwendungen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Dank spezieller Infrarot-LEDs lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen bei AR- und VR-Anwendungen vermeiden. Für ein verbessertes Eye-Tracking erkennen IR-LEDs den gerade anvisierten Fokuspunkt des Anwenders.

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Egal ob virtuelle (VR) oder erweiterte (AR) Realiät: Dank präzisen Eye-Trackings lassen sich Unwohlsein oder Schwindel vermeiden. Dabei helfen Infrarot-LEDs.
Egal ob virtuelle (VR) oder erweiterte (AR) Realiät: Dank präzisen Eye-Trackings lassen sich Unwohlsein oder Schwindel vermeiden. Dabei helfen Infrarot-LEDs.
(Bild: Osram OS / Gorodenkoff Productions OU)

Virtuelle (VR) und erweiterte Realität (AR) sind längst nicht mehr nur der Spieleindustrie vorenthalten. So kommen AR-Systeme beispielsweise bei Wartungs- und Reparaturarbeiten zum Einsatz un die Position des Monteurs lässt sich über Software bestimmen. Virtuelle Realität lässt sich zum vielfältig in der Medizin einsetzen.

Doch künstliche Welten sind nicht immer kompatibel mit ihrem Träger. Passen die virtuellen mit den realen Wahrnehmungen nicht zusammen, dann kann sich bei einem Anwender schnell ein deutliches Unwohlsein oder gar Schwindel einstellen. Abhilfe verspricht modernes Eye-Tracking: Das System erkennt den gerade anvisierten Fokuspunkt des Anwenders.

Das Eye-Tracking-System registriert den Blickwinkel des Betrachters sowie die Bewegungen seiner Augen. Die Systeme beleuchten die Augen dabei mit Infrarotlicht und registrieren die Reflexionen mit einem Kamerasensor. Eine Software berechnet dann die exakte Position der Augen und die Blickrichtung des Nutzers und leitet entsprechende Informationen für die bildgebenden Elemente des Systems ab.

Infrarot-LED für präzises Eye-Tracking

Der Technologie-Anbieter Osram Opto Semiconductors bietet mit seinen Infrarot-LEDs der Familie Firefly SFH 4030 und SFH 4060 eine Lösung, damit Anwender von AR und VR ohne Nebenwirkungen in die virtuelle Welt eintauchen können. Die IR-LEDs messen 1 mm x 0,325 mm bei einer Bauteilehöhe von 0,55 mm und emittieren ihr infrarotes Licht zur Seite. Eine Besonderheit ist ihre schwarze Kappe, wodurch die IR-LEDs im verbauten Zustand nicht zu sehen sind.

Abhängig von den jeweiligen Anforderungen der Zielanwendung können Entwickler zwischen der Variante mit 940 nm (SFH 4030) oder mit 850 nm (SFH 4060) wählen. Bei den Modellen SFH 4060 bietet Osram eine gute Sensitivität der Sensoren im Wellenlängenbereich. Kommt die Variante mit 940 nm zum Einsatz, dann sind störende Red-Glow-Effekte ausgeschlossen, die ein Anwender als leichtes, rotes Scheinen der Lichtquelle wahrnimmt.

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