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Industrie 4.0 Infineon und Telekom präsentieren Sicherheitslösung „Made in Germany“

| Redakteur: Franz Graser

Infineon und die Deutsche Telekom haben auf dem IT-Gipfel in Hamburg eine Sicherheitslösung zum Schutz der vernetzten Produktion vorgestellt. Kleine und mittelständische Unternehmen, etwa aus dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Fahrzeugzulieferindustrie, sollen davon profitieren.

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Von links nach rechts: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon.
Von links nach rechts: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon.
(Bild: Frank Ossenbrink/Infineon)

Die Sicherheitstechik wurde in gemeinsamen Forschungsprojekten der Industriepartner Infineon und Telekom mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt. Darüber hinaus waren die Unternehmen Trumpf, Wibu-Systems und Hirschmann sowie das Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie (SIT) an dem Projekt beteiligt.

Die Lösung zielt darauf ab, sensible Produktionsdaten über einen lückenlos sicheren Kommunikationskanal zwischen zwei deutschen Standorten zu übermitteln. Dies soll Entwicklungslaboratorien, Fabriken und Lagern von Lieferanten entgegenkommen, die immer größere Datenmengen miteinander austauschen. Die Auswertung und Nutzung dieser Daten ermöglicht es, die Produktivität und Flexibilität in der industriellen Fertigung kontinuierlich zu steigern.

„Industrie 4.0 öffnet die Türen zu unseren Fabriken – mit Sicherheitslösungen ‚Made in Germany‘ schützen wir unser Know-how und unsere Maschinen in einem zunehmend vernetzten Produktionsumfeld. Industrie 4.0 ist eine große Chance für den Industriestandort, wenn wir sie richtig nutzen. Vertrauen in Datensicherheit ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung und den Erfolg deutscher Unternehmen im globalen Wettbewerb“, erläutert der Infineon-Vorstandsvorsitzende Dr. Reinhard Ploss.

Infineon liefert Sicherheitschips, die als Identitätsausweis für Computer, Router und Maschinen dienen und nur autorisierten Personen sowie nicht manipulierten Geräten Zugriff auf IT-Netzwerke gewähren. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden die Daten verschlüsselt über sichere Telekommunikationsnetze übermittelt.

Die Telekom stellt sichere und hochverfügbare Netzinfrastruktur als Bindeglied für die Echtzeitkonnektivität zur Verfügung. Dazu gehören gesicherte Cloud-Services sowie mobile Endgeräte und deren Integrierbarkeit in Prozesse und Applikationen. Das Cyber Defence Center der Deutschen Telekom ist ein wesentliches Element, um die sichere Ende-zu-Ende-Kommunikation der gezeigten Lösung sicherzustellen.

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