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Mutmacher Infineon übernimmt Verantwortung in Covid-19-Zeiten

Redakteur: Michael Eckstein

Mit weit über einer halben Mio. Euro unterstützt Infineon weltweit Projekte, die die Folgen der Coronavirus-Pandemie lindern sollen. Zudem unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter bei Bedarf aktiv.

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Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies: „Als Teil der Gesellschaften, in denen unser Unternehmen aktiv ist, haben wir Verantwortung übernommen.“
Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies: „Als Teil der Gesellschaften, in denen unser Unternehmen aktiv ist, haben wir Verantwortung übernommen.“
(Bild: Infineon Technologies)

Wegen der Coronavirus-Pandemie befindet sich die Welt in einer schweren Krise. „Die Pandemie wird auch langfristig enorme Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und unsere Gesellschaft haben“, ist Dr. Reinhard Ploss überzeugt. Der Vorstandsvorsitzende von Infineon Technologies geht davon aus, dass diese herausfordernde Zeit noch andauern wird. Infineon habe daher in den letzten Wochen schnell, flexibel und umfassend gehandelt, um stabile Abläufe zu gewährleisten, sei es in der Lieferkette oder in der Fertigung. „Darüber hinaus haben wir als Teil der Gesellschaften, in denen unser Unternehmen aktiv ist, Verantwortung übernommen.“

Infineon engagiert sich weltweit in 22 Initiativen

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben Infineon und die jeweiligen Landesgesellschaften bis heute 22 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 570.000 Euro gefördert oder initiiert, um die Folgen der Pandemie zu mildern und die Menschen vor Ort zu unterstützen. In Malaysia unterhält das Unternehmen mit seiner Fertigung in Melaka weltweit den weitaus größten Standort, gemessen an der Anzahl der Beschäftigten. Hier spendete Infineon umgerechnet rund 212.000 Euro, um die digitale Infrastruktur in Krankenhäusern aufzubauen und die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verbessern. So können Ärzte und Pfleger die Patienten betreuen, ohne ihnen direkt gegenüber zu stehen. Weitere Initiativen zu mehr Digitalisierung unterstützte das Unternehmen in Singapur, Österreich und Ungarn, wo Schüler sowie sozial benachteiligte Kinder und Familien Laptops oder PCs erhielten, insgesamt rund 200 Geräte.

Zum Bekämpfen der Coronavirus-Pandemie spendete Infineon India rund 31.000 Euro an den CARE-Fonds des indischen Premierministers. Zusätzlich unterstützt die Firma mit rund 59.000 Euro Startups, die mit führenden Forschungseinrichtungen an der Entwicklung von Beatmungsgeräten und Systemen zum Absichern der Energieversorgung arbeiten. In den USA sowie in China, Singapur, Malaysia, Deutschland, Österreich, Italien und Ungarn stellte Infineon medizinische Geräte und Schutzausrüstung zur Verfügung, um das Infektionsrisiko direkt zu verringern.

Zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitern und Geschäftspartnern verzichtete Infineon bereits Mitte März weitestgehend auf Geschäftsreisen. Praktisch über Nacht stieg zudem die Hälfte der weltweiten Belegschaft auf die Arbeit von Zuhause um. Damit auch Kunden ihre Aktivitäten stabil fortsetzen konnten, wurden bei Infineon in etablierten Prozessen täglich Nachfrage- und Angebotsszenarien an die jeweilige Entwicklung angepasst. Störungen der Lieferketten, etwa aufgrund von Fabrikschließungen, wurden überwacht, und vorhandene Bestände sowie Nachschub an andere Standorte verlagert.

Darüber hinaus nutzte Infineon verfügbare Sicherheitsreserven in seinen Beständen, um der Nachfragesituation gerecht zu werden. Schließlich trug die Priorisierung der Nachfrage dazu bei, Produktionsstopps bei Kunden zu verhindern. Mit diesen und anderen Maßnahmen gelang es Infineon, seine Kunden außerordentlich zuverlässig zu beliefern, insbesondere angesichts der Verwerfungen im weltweiten Frachtverkehr.

Diesen Beitrag lesen Sie auch in der Fachzeitschrift ELEKTRONIKPRAXIS Ausgabe 15/2020 (Download PDF)

Fokus auf Mitarbeiter und Geschäftspartner

Während dieser ganzen Zeit hat Infineon auch großen Wert auf das Wohlergehen seiner Mitarbeiter gelegt. An allen Fertigungs- und Bürostandorten, an denen die physische Anwesenheit der Mitarbeiter unerlässlich war, hatte Infineon umfangreiche Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Um auch die finanziellen Auswirkungen auf die Mitarbeiter zu minimieren, ist das Unternehmen dabei nicht nur seinen umfänglichen gesetzlichen und tarifvertraglichen Verpflichtungen nachgekommen. Darüber hinaus hat der Konzern weltweit in allen Ländern und Regionen nach zusätzlichen Lösungen gesucht, um den Mitarbeitern unter den jeweils gegebenen Umständen vor Ort Möglichkeiten und Angebote zur Verbesserung ihrer persönlichen Situation zu bieten.

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