Industrial Usability Day 2019: Was eine Mensch-Maschine-Schnittstelle erfolgreich macht

| Autor: Karin Pfeiffer

Der Industrial Usability Day hat sich längst als Treffpunkt für einen fachlich inspirierten Austausch etabliert. Das aktuelle Programm spiegelt wider, wie sehr sich das Thema Usability bei Anwendern und Maschinenbauern bewegt.
Der Industrial Usability Day hat sich längst als Treffpunkt für einen fachlich inspirierten Austausch etabliert. Das aktuelle Programm spiegelt wider, wie sehr sich das Thema Usability bei Anwendern und Maschinenbauern bewegt. (Bild: ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design)

Welche Kriterien machen ein HMI erfolgreich? Das erfahren Sie als Erste – und zwar auf dem Industrial Usability Day 2019 am 5. November in Würzburg. Das Programm steht: Top-Referenten zu allen Perspektiven der industriellen Usability, und das Fraunhofer IAO wird seine brandneue HMI-Tool-Studie 2019 veröffentlichen, eine Roadmap für die Praxis inklusive.

Welche HMI-Tools eignen sich für welche Anwendung, nach welchen Kriterien funktioniert eine gute Mensch-Maschine-Schnittstelle? Diesen konkreten Fragen geht das Fraunhofer IAO derzeit in Kooperation mit der Medienmarke elektrotechnik AUTOMATISIERUNG in einer neuen HMI-Studie nach.

Auf dem Industrial Usability Day 2019 wird das Fraunhofer die Ergebnisse erstmals veröffentlichen und möchte dabei auch in den direkten Austausch mit den Kongressteilnehmern gehen. Wer Interesse hat, kann sich beispielsweise gemeinsam mit dem Forscherteam in einem Workshop eine Roadmap für HMI-Projekte erarbeiten.

Die Usability-Experten im Überblick:

Industrial-Usability-Themen, die polarisieren

Die HMI-Studie 2019 ist nur eines der Highlights des etablierten Kongresses. Als Keynote wird beispielsweise Jessica Rademacher, Head of User Experience bei der Kuka AG, ganz hautnah aus der Praxis erzählen, wie der Maschinenbauer und Robotik-Hersteller bei sich selbst Industrial Usability in der Forschung und Entwicklung integriert – und warum sich das auch bei Gegenwind lohnt. Und Dr. Peter Döppler von Wittenstein polarisiert womöglich mit seinem Impulsvortrag „Scrum, Design Thinking & Co: Passt wirklich jede Methode zu jedem Unternehmen?“. Eine Frage, die sich so mancher Konstrukteur und Entwickler im Maschinen- und Anlagenbau stellt, der über Jahre in funktionierenden Prozessen Produkte entwickelt hat und sich nun mit völlig neuen Herangehensweisen konfrontiert sieht.

Fünf Themenfelder mit Top-Referenten besetzt

Die Programminhalte werden von den vier Kooperationspartnern elektrotechnik AUTOMATISIERUNG, VDMA Software und Digitalisierung, Fraunhofer IAO und Cadera Design auf die verschiedenen Blickwinkel hin ausgerichtet. In diesem Jahr konnte der Programmbeirat aus besonders vielen Einreichungen auswählen und fünf große Themenfelder mit einem interessanten Mix besetzen: So geht es in der Vortragsschiene „Neue Technologien und innovative Anwendungen“ beispielsweise um Bedientechnologien der Zukunft, darunter auch Augmented Reality (AR) für Digital Twins im Maschinenbau oder Vibrationsmuster im haptischen Shirt.

Im Themenbereich „Software und Tools“ geht es beispielsweise um die Glaubensfragen „HTML oder native Lösung?“, zudem wird mit einem „webbasierten Redaktionssystem für die HMI-Konfiguration von Industriemaschinen“ ein völlig neuer Ansatz gezeigt, der an die Einfachheit von Tools wie Wordpress erinnert. Warum Innovationskultur im knallharten internationalen Wettbewerb hilft und mit welchen industriellen UX-Kennzahlen sich intelligente Informationen zu richtigen Aktionen führen lassen, das erfahren die Kongressteilnehmer u.a. im Themenblock „Management und Strategien“.

Bei „Methoden und Normen“ dreht sich alles um die konkrete praktische Umsetzung, von Gestaltungsregeln bis hin zu Safety-Überlegungen. Und der Fokus Industrial Internet of Things (IIoT) richtet User Experience an den Industrie-Themen von morgen aus.

Der Industrial Usability Day 2019 findet mit flankierender Fachausstellung im Vogel Convention Center in Würzburg am 5. November 2019 statt und richtet sich an Entwickler, Konstrukteure ebenso wie Screen-Designer, Ergonomen und Programmierer, die eine optimale Bedienbarkeit von Maschinen, Anlagen und Applikationen als wachsenden Mehrwert sehen.

Hier finden Sie das detaillierte Programm mit allen Referenten und ihren Themen-Abstracts. Und hier geht es direkt zur Anmeldung, bis 30. September 2019 übrigens mit Frühbucherrabatt.

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