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Induktive Wegaufnehmer und Taster mit Trägerfrequenzverstärker

| Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: a.b.jödden)

Die induktiven Wegaufnehmer und Feintaster erfassen Messwege bis ±10 mm mit Auflösungen im µm-Bereich. Bei den Feintastern wird der Stößel über eine integrierte oder bei größeren Messwegen außenliegende Feder in die Ruhestellung gedrückt. Die Messspitzen (DIN 878 M 2,5) und die Feder können für unterschiedliche Messaufgaben ausgetauscht werden. Der robuste, vergossene Aufbau der Taster und Wegaufnehmer ermöglicht den Einsatz unter schwierigen Umweltbedingungen. Bei begrenztem Einbauraum bieten die induktiven Wegaufnehmer mit einem Außendurchmesser von 10 mm und einer Gesamtlänge von 20 mm einen Messhub von max. 8 mm bei einer Linearität von 0,25%. Die Wegaufnehmer können in einem Temperaturbereich von –40 bis 20 °C eingesetzt werden. Eine Temperaturkompensation ist durch den streng symmetrischen Spulenaufbau nicht erforderlich. Die externe Elektronik wandelt die Stößelbewegung in ein wegproportionales Signal um. Hohe Stoß- und Vibrationsfestigkeit (Stoß 250 g SRS; Vibration 20 g rms) sowie die Schutzart IP67 werden durch die vergossene Ausführung erreicht. Zur Speisung und Signalaufbereitung sind Trägerfrequenzverstärker in Modulbauweise für einen oder zwei Kanäle entwickelt worden. Sie enthalten einen stabilisierten Trägerfrequenzoszillator, einen phasenabhängigen Demodulator und die Signalaufbereitung. Damit sind Ausgangssignale von ±10 VDC, 0 bis 10 VDC oder 0(4) bis 20 mA möglich. Mit Trimmpotentiometern werden der Nullpunkt und die Verstärkung eingestellt. Die Serie SM12 wird als offene Platine oder im Normschienengehäuse eingebaut geliefert.

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