Wellenlötsystem

Individuelle Konfigurationen im Flux-, Vorheiz- und Lötbereich

07.05.2007 | Redakteur: Claudia Mallok

Mit dem Wellenlötsystem POWERFLOW stellt Lötexperte ERSA ein Maschinenkonzept mit zahlreichen intelligenten Lösungen vor. Das Maschinenkonzept erlaubt individuelle Konfigurationen

Mit dem Wellenlötsystem POWERFLOW stellt Lötexperte ERSA ein Maschinenkonzept mit zahlreichen intelligenten Lösungen vor. Das Maschinenkonzept erlaubt individuelle Konfigurationen im Flux-, Vorheiz- und Lötbereich. Die Anlage basiert auf einer modularen, flexiblen Gehäuseplattform und ist konsequent für bleifreie Fertigungsprozesse konzipiert.

Der serienmäßig integrierte Sprühfluxer verarbeitet VOC-freie Flussmittel. Optional ist ein zweiter Sprühkopf mit getrennter Flussmittelversorgung erhältlich. Die Auswahl des Flussmittels und der Auftragsmenge erfolgt individuell für jede Baugruppe im Lötprogramm. Zusätzlich lässt sich die Auftragsmenge über Sensoren überwachen. Die Programmierung der zu fluxenden Oberfläche ist über eine intelligente grafische Bedienoberfläche realisiert. Optional lässt sich die Kontur der Baugruppe automatisch erfassen.

Modulare, flexible Vorheizlängen und -konfigurationen bis zu 2,4 m ermöglichen das schonende und effektive Durchwärmen hochlagiger Multilayer. Zudem unterstützen optional einsetzbare Konvektionsoberheizungen thermisch anspruchsvolle Baugruppen. Es besteht die freie Wahlmöglichkeit in der Konfiguration der Vorheizstrecke aus mittel- und kurzwelligen IR-Strahlern sowie Konvektionsheizmodulen, wodurch ein breites Spektrum des Wärmetransfers abgedeckt wird. Weitere Merkmale sind ein zu Wartungsarbeiten ausfahrbares Lötaggregat, großes Lotvolumen, drehzahlgeregelte Lotpumpenantriebe und unterschiedliche Lötdüsengeometrien. Über eine optionale Lotbarrenzufuhr lässt sich das Lotniveau im Lottiegel konstant halten.

Beim Transportsystem stehen Lötrahmen- oder Fingertransport zur Wahl. Der Lötrahmentransport ist optional getrennt, sodass im Vorheiz- und Lötbereich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten gearbeitet werden kann.

Die Bedienung erfolgt über einen Laptop oder alternativ einen Industrie-PC mit Touchscreen. Über die standardmäßige Netzwerkanbindung kann der Anlagenrechner in Fertigungsnetze integriert werden.

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