Raspberry-Pi-Kamera

Tag- und Nacht-Kameras für Raspberry Pi

| Autor: Margit Kuther

Gras in der Nacht, aufgenommen mit Pi NoIR: Abgebildet sind (v.l.) Pi NoIR Camera v2 und die Camera v2 für Raspberry Pi
Gras in der Nacht, aufgenommen mit Pi NoIR: Abgebildet sind (v.l.) Pi NoIR Camera v2 und die Camera v2 für Raspberry Pi (Bild: AB Open/RS Components)

Die Kameramodule für Raspberry Pi, die Tageslichtvariante Camera v2 und die infrarotempfindliche Kamera NoIR Camera v2 für die Dunkelheit, bieten 8 MP, meistern Bilder mit 3280 x 2464 Pixeln und Videos bis 1080p30.

Die Kameramodule für Raspberry Pi, Camera v2 und Pi NoIR Camera v2, verfügen im Vergleich zu den bisherigen 5-Megapixel-Kameras (2592 x 1944 Pixel) Pi NoIR und Pi Camera über eine höhere Auflösung von 8 MP (Vertrieb: Farnell element14 und RS Components).

Das Kameramodul für Tageslicht hat, wie andere Kameras auch, vor dem Sensor einen Infrarotfilter. Das langwelligere, infrarote Licht ist für Menschen nicht mehr sichtbar, allerdings für den Kamerasensor. Es wird ausgeblendet, da es sich störend auf die natürlich wirkende Farbdarstellung auswirkt. Der NoIR-Kamera fehlt der Infrarot-Filter vor dem Sensor. Das macht sie ideal für Infrarotaufnahmen und Fotografie in schlecht beleuchteten Umgebungen. Die Bildergalerie zeigt Aufnahmen mit den 5-MP-Vorgänger-Kameramodulen für den Raspberry Pi.

Die v2-Kameras unterstützen mit Auflösungen von 1080p30, 720p60 und 640xp90 die gleichen Videofunktionen wie die Erstausfertigungen und werden via CSI-Schnittstelle an den Raspberry Pi angeschlossen. Dafür eignen sich alle Raspberry-Pi-Modelle, außer Raspberry Pi Zero.

Pi Camera v2 und Pi NoIR Camera v2 im Detail

Die Kameramodule Pi Camera v2 und Pi NoIR Camera v2 bieten Funktionen für eine Vielzahl von Kameraanwendungen, die Anfängern entgegenkommen. Doch auch fortgeschrittene Anwender erhalten weitere Möglichkeiten.Dazu gehören Zeitraffer und Zeitlupe für eine Reihe von Anwendungen, wie Gebäudesicherung oder Botanik- und Tierbeobachtung.

Das Modul enthält einen qualitativ hochwertigen und hochempfindlichen acht Megapixel Sony IMX219PQ C MOS-Bildsensor, der High-Speed-Video-Imaging für 1080p, 720p60 und VGA90 Videomodi unterstützt. Das Modul arbeitet außerdem mit der Bildsensor-Pipeline auf dem Raspberry Pi zusammen.

Sie bietet erweiterte Rauschunterdrückung, Korrektur bei Verzerrung und Objektivabschattung. Hinzu kommen automatische Verstärkungsregelung (AGC) und Weißabgleich (AWB).

Weitere Merkmale der Kameramodule sind: Maximal unterstützte Auflösung von 3280 x 2464 Pixeln und ein Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 60 °C (die Vorgänger meisterten Temperaturen bis -30 °C).

Ergänzendes zum Thema
 
Raspberry Pi auf ELEKTRONIKPRAXIS.de

Mit den Kameraboards lassen sich einige spannende Projekte realisieren, z.B. beim Aufstieg eines Wetterballons in die Stratosphäre. Die neuen Kameras sind ideal für den Einsatz bei Restlicht-Fotografien (NoIR-Kamera), auf Drohnen, für CCTV, Wetterstationen, bei Schulprojekten und vielem mehr.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
Danke! Mir haben sich auch die Fußnägel hochgerollt als ich das gelesen habe. Oben über der...  lesen
posted am 13.03.2018 um 20:15 von Unregistriert

Da ist ja ein lustiges Missverständnis im Text - da ist kein zusätzlicher No-IRFilter in der...  lesen
posted am 01.03.2018 um 16:12 von Unregistriert

Meiner Meinung nach wird Sicherheit in Zukunft noch viel wichtiger als es ohnehin schon der Fall...  lesen
posted am 05.12.2017 um 19:12 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44057912 / Raspberry & Co.)