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In dieser Folientastatur ist die Elektronik bereits integriert

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Eine Folientastatur mit USB-Anschluss und Kupfer als Basismaterial: Kundisch hat eine Tastatur entwickelt, die dank ihrer Eigenschaften für eingebettete Systeme geeignet ist.

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Dank Kupfer lassen sich kleine Elektronikbauteile direkt in die Folientastatur integrieren. Das Flachbandkabel wird dadurch schmaler und ist direkt mit USB kompatibel
Dank Kupfer lassen sich kleine Elektronikbauteile direkt in die Folientastatur integrieren. Das Flachbandkabel wird dadurch schmaler und ist direkt mit USB kompatibel
(Bild: Kundisch)

Eine Folientastatur mit USB-Anschluss: Das Besondere ist, dass sich dank gedruckter Elektronik die frei konfigurierbaren Tastencontroller direkt in die Folientastatur integrieren lassen. Der Hersteller Kundisch verwendet Kupfer als Basismaterial, womit sich sehr kleine Bauteile löten lassen und die Elektronik in der Folientastatur ohne störende Leitungswiderstände umgesetzt werden kann. Mit Leitsilber wäre das nicht möglich.

„Heutige Industrieanwendungen werden üblicherweise über Embedded-Systeme gesteuert. Hier ist USB der Standard. Die zunehmende Miniaturisierung verlangt außerdem, dass überflüssige Komponenten eingespart werden“, berichtet Gero Jantzen, Leiter Elektronik bei Kundisch. Mit der neu entwickelten Technik lassen sich Folientastaturen künftig direkt über USB anschließen und zusätzliche Kundenhardware entfällt.

Drei umschaltbare Bedienebenen erweitern den Umfang der bis zu 64 auf 188 Funktionstasten. Über 19 Makros ermöglichen es, Tastenfolgen zuzuweisen, gleichzeitiges Betätigung, oder auch Mausfunktionen, womit sich applikationsbezogene Maschinenbefehle verknüpfen lassen. Die USB-Folientastatur ist über ein PC-Tool zu jederzeit konfigurierbar. Ein Passwortschutz sorgt für Sicherheit des Systems.

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