32-Bit-ARM-Prozessor-Module i.MX-Plattform für rechenintensive Anwendungen in der Industrie

Redakteur: Claudia Mallok

Mit Unterstützung von Freescale und Spezialdistributor Silica hat der Mainzer Modulspezialist PHYTEC Messtechnik GmbH auf der Embedded World das erste Mitglied aus einer Serie von

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Das neue i.MX-Modul phyCORE i.MX31 für rechenintensive Anwendungen
Das neue i.MX-Modul phyCORE i.MX31 für rechenintensive Anwendungen
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Unterstützung von Freescale und Spezialdistributor Silica hat der Mainzer Modulspezialist PHYTEC Messtechnik GmbH auf der Embedded World das erste Mitglied aus einer Serie von i.MX-Modulen und dazugehörigen Entwicklungskits vorgestellt: phyCORE i.MX31. Das Plattformkonzept, das der rasant wachsenden Nachfrage nach höherintegrierten ARM-Lösungen vor allem in der Industrie nachkommt, unterstützt nahezu alle Controller der i.MX-Prozessoren von Freescale.

Die Plattform baut auf einem identischen Basis-Board mit Zwischen-Boards für die unterschiedlichen phyCORE-Module auf. Bodo Huber, Chief Technology Officer bei PHYTEC, sieht die strategische Bedeutung des 32-Bit-ARM-Marktes in Industrieanwendungen und betont die Zeitersparnis sowie immense Erleichterung im Designprozess. „Die integrierten Lösungen in Form der serientauglichen phyCORE-Module und PHYTEC-Vorleistungen wie z.B. Softwareimplementierungen“, so Huber, „garantieren eine verkürzte Time-to-Market und reduzieren Entwicklungsaufwand und Risiken.“

„Basis für die Realisierung der Plattformlösung für die i.MX-Produktfamilie ist das Freescale Design Alliance Program“, erläutert Flavio Stiffan, Corporate Account Manager bei Freescale. Insbesondere für künftige i.MX-Derivate ziehe PHYTEC Vorteile aus der frühzeitigen Verfügbarkeit von Informationen innerhalb dieses Programms.

Vermarktung und FAE-Support über den Halbleiterdistributor Silica

Die Vermarktung der Modulfamilie in Zentraleuropa unterstützt der Halbleiterdistributor Silica. Für Silica sei dies die Weiterentwicklung der strategischen 32-Bit-ARM-Partnerschaft, die Freescale und Silica vor sechs Monaten ins Leben gerufen haben. „Mit unserem gemeinsamen Engagement, die i.MX-Prozessoren, die traditionell eher im Multimedia-Segment beheimatet sind, bei unseren Industriekunden zu etablieren, sind wir auf breiter Front auf positives Echo gestoßen“, unterstreicht Karlheinz Weigl, Vice President Silica Zentraleuropa.

Die Hauptgründe hierfür liegen für Weigl in der geringen Leistungsaufnahme der Prozessoren und langfristigen Verfügbarkeit. „Zudem“, so Weigl, „ist die Prozessorfamilie im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem Windows CE 6.0 sehr gefragt.“ Silica könne als einziger Distributor beides zur Verfügung stellen. Das FAE-Team von Silica verfügt über eine langjährige Anwendungserfahrung mit Embedded-ARM-Prozessoren.

Dies eröffnet der i.MX-Allianz den Zugang zu zahlreichen potenziellen Neukunden in nahezu allen Marktsegmenten. Aber auch Silica könnte mit dem Angebot der Module in Serie seine technische Kompetenz auf einer höherintegrierten Ebene einbringen und seiner breiten Kundenbasis einen alternativen Lösungsansatz für Serien bis einige 1000 Stück pro Jahr anbieten.

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