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Display-Technologien IMOD nutzt Umgebungslicht und kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus

| Autor / Redakteur: Thomas Nindl* / Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit der so genannten IMOD-(Interferometric Modulation-)Technik soll es möglich sein, mobile Anwendungen stromsparend umzusetzen. Dabei wird das natürliche Umgebungslicht reflektiert und ein komplettes Spektrum an Farben erzeugt. Auf eine Hintergrundbeleuchtung kann komplett verzichtet werden.

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Die IMOD-Technik nutzt die natürliche Reflexion und funktioniert wie der Flügel eines Schmetterlings
Die IMOD-Technik nutzt die natürliche Reflexion und funktioniert wie der Flügel eines Schmetterlings
( Archiv: Vogel Business Media )

Unterwegs im Internet surfen, auf dem Handy fernsehen oder sich zu spannenden Ausflugszielen navigieren lassen: Den mobilen Möglichkeiten sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Wäre da nicht das „Energie-Dilemma“. Der Akku ist mit den neuen Multimediafunktionen und -anwendungen schnell überfordert und die ständige Suche nach der nächsten Steckdose kann die Begeisterung für den mobilen Lifestyle trüben. Eine sinnvolle Lösung, den Verbrauch zu reduzieren und so den Akku zu schonen, sind energieeffiziente Display-Technologien.

Das Handy wird immer mehr zum persönlichen Begleiter und zum leistungsfähigen Mini-Computer. Durch die Konvergenz, die verschiedenste Funktionen in einem Gerät vereint, verschwimmen die Grenzen zwischen Computer und Handy immer weiter. Videos, E-Mails und Social-Networking-Anwendungen können jederzeit und überall genutzt werden.

Die neuen Geräte sind handlicher und leistungsstärker denn je und mit der Leistungsfähigkeit der mobilen Geräte steigt auch die Nachfrage der Kunden. Doch gerade die gefragten aufwändigen Multimediafunktionen belasten den Akku und verkürzen dadurch die Laufzeit der Geräte.

Mobile Lösungen mit weniger Energieverbrauch

Weniger Energieverbrauch heißt die Lösung: Neue industrielle Designs oder ein größerer Akku alleine reichen nicht aus, um diese Energielücke zu schließen - die Akkukapazität stieg bisher längst nicht in gleichem Maße, wie der Verbrauch. Neue Ansätze müssen sich deshalb darauf konzentrieren, den Verbrauch zu verringern. „Mobiles Internet“ ist längst mehr als ein vorrübergehender Trend, deshalb müssen künftige Entwicklungen auf das Thema Energieeffizienz achten.

„Display On“- Aktivitäten wie mobile TV- und Webanwendungen, Spiele oder Videos belasten durch die permanente Hintergrundbeleuchtung den Akku enorm. Doch diese Multimediafunktionen werden in Zukunft noch bedeutender. Zu diesem Ergebnis kommt Strategy Analytics in einer Studie von 2007. Sie zeigt, dass Telefonie und Audio bis zum Jahr 2015 relativ konstant bleiben. Im Gegensatz dazu wird die Nutzung von Multimedia-Funktionen weiter steigen.

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