AC-Netzsimulation

Im Vier-Qua­drantenbetrieb

| Redakteur: Thomas Kuther

Blockschaltbild der PV-Testanlage: Eine komplette Prüfanlage etwa für Solar-Wechselrichter umfasst neben der AC-Netzsimulation zusätzlich ein Gleichspannungs-Simulationssystem für das PV-Zellenfeld. Schulz-Electronic stellt mit einer großen Auswahl programmierbarer Netzgeräte und maßgeschneiderter Software ein fein gestuftes modulares PV-Simulationssystem zur Verfügung
Blockschaltbild der PV-Testanlage: Eine komplette Prüfanlage etwa für Solar-Wechselrichter umfasst neben der AC-Netzsimulation zusätzlich ein Gleichspannungs-Simulationssystem für das PV-Zellenfeld. Schulz-Electronic stellt mit einer großen Auswahl programmierbarer Netzgeräte und maßgeschneiderter Software ein fein gestuftes modulares PV-Simulationssystem zur Verfügung (Bild: Regatron AG)

Die Vierquadranten-Netzsimulatoren TC.ACS des Schweizer Herstellers Regatron (Vertrieb: Schulz-Electronic ) bieten eine Modulleistung von 50 kVA und liefern simulationsseitig eine dreiphasige Wechselspannung von 0 bis 280 V mit aktivem Nullleiter. Dank der einfachen Parallelisierung von Basiseinheiten können Systeme von bis zu 700 kVA aufgebaut werden. Die Geräte bieten vollen 4-Quadranten-Betrieb und sind unein-geschränkt netzrückspeisefähig.

Stefan Dehn: „Der AC-Netzsimulator mit Rückspeisefähigkeit schließt eine Lücke in unserem Produktportfolio und kommt zur rechten Zeit.“
Stefan Dehn: „Der AC-Netzsimulator mit Rückspeisefähigkeit schließt eine Lücke in unserem Produktportfolio und kommt zur rechten Zeit.“ (Bild: Schulz Electronic)

Schulz-Electronic Vertriebsleiter Stefan Dehn verweist stolz auf diese Weltneuheit: „Der AC-Netzsimulator mit Rückspeisefähigkeit schließt eine Lücke in unserem Produktportfolio und kommt zur rechten Zeit. Die zunehmende Dezentralisierung der Energieerzeugung durch Sonnen-, Wind- und Bioenergie macht immer strengere Tests der Einspeise-schnittstellen notwendig. Der TC.ACS kann beispielsweise bei Überprü-fungen von Wechselrichtern jede erdenkliche Netzsituation simulieren!“

Aufgrund moderner Multilevel-Umrichtertechnologie bieten die Geräte in jeder Betriebsart einen hohen Wirkungsgrad. Die Applikationssoftware ACSControl unterstützt die manuelle Führung und die Programmierung sowie das Fahren von automatisierten Prüfabläufen einschließlich der Datenerfassung der Anlage.

Netzsimulatoren erlauben sowohl die Simulation der verschiedensten Netzzustände als auch die Generierung von Netzfehlern und Netzstö-rungen, mit denen die zu testenden Rückspeisegeräte evaluiert und ausgeprüft werden können. Bereits zum heutigen Zeitpunkt existieren exakte Prüfnormen für Rückspeisegeräte, und es ist damit zu rechnen, dass dieses Regelwerk in naher Zukunft noch ausgebaut und verschärft wird. „Der neue Netzsimulator TC.ACS weist eine offene Systemarchi-tektur auf, deren Verhalten weitgehend durch Software parametriert werden kann. Damit sind die Nutzer mit einem TC.ACS auch bei zukünf-tigen Anforderungen immer auf der sicheren Seite“, erläutert Dehn.

Aufgrund der hohen Wirkungsgrade des hoch getakteten Netzsimulators entstehen selbst bei sehr hohen Systemleistungen nur geringe lokale Verlustleistungen. Zusammen mit der vollwertigen Netzrückspeisefähig-keit senkt dies die Energiekosten beträchtlich, reduziert aber auch die Anforderungen an die Gebäude-Infrastruktur wie Klimatisierung und Kühlsysteme drastisch.

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