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Aktion Elektronik hilft 2012 IBM eröffnet Forschungszentrum in Kenia

Redakteur: Peter Koller

Im Rahmen ihrer Spendenaktion "Elektronik hilft 2012" (siehe Kasten unten) für die Opfer der Hungersnot in Ostafrika berichtet die ELEKTRONIKPRAXIS über technologische Projekte, Kooperation und Visionen, die dem schwarzen Kontinent eine bessere Zukuft bescheren sollen. Heute: IBMs neues Lab in Nairobi

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Stau in Nairobi: IBM-Mitarbeiter Shadrack Kioko erfasst die Verkehrsströme in der Kenianischen Hauptstadt
Stau in Nairobi: IBM-Mitarbeiter Shadrack Kioko erfasst die Verkehrsströme in der Kenianischen Hauptstadt
(Foto: IBM)

IBM gilt als eines der innovativsten Unternehmen weltweit. Seit Jahren hält der Technologiekonzern unangefochten die Spitze in der Patentstatistik. Das ist die Folge intensiver Forschung. Allerdings hatte die Landkarte der IBM-Forschungszentrum bislang einen weißen Fleck – und der lag auf dem schwarzen Kontinent. Das soll sich nun ändern.

Ergänzendes zum Thema
Elektronik hilft 2012 – Spendenaktion für Ostafrika

Die Hungernöte vor allem im Osten von Afrika treffen die Ärmsten der Armen. Mit einer Spendenaktion unter dem Titel "Elektronik hilft" will die ELEKTRONIKPRAXIS wie schon im vergangenen Jahr einen Beitrag zu den Hilfsaktionen leisten.

So können Sie sich als Leser beteiligen: Spenden Sie direkt bei CARE Deutschland-Luxemburg e.V. Bitte als Verwendungszweck "Ostafrika - Elektronikpraxis hilft" angeben bzw. auswählen. Wir werden darüber berichten, was in Summe zusammengekommen ist.

So können Sie sich als Anzeigenkunde beteiligen: Buchen Sie eine Anzeige im Sonderteil "Elektronik hilft" in der Ausgabe 18 (Erscheinungstermin 24. September) zum Sonderpreis bei unseren Mediaberatern unter Tel. +49(0)931 418-2464. Wir spenden den kompletten Umsatz dieser Hilfsaktion an die Aktion Deutschland Hilft.

Unser Team aus Redaktion, Verkauf und Verwaltung bringt seine Arbeitskraft ein, um diesen Sonderteil zu organisieren, zu bewerben und zu produzieren. ELEKTRONIKPRAXIS trägt alle anfallenden Kosten für Druck, Papier und Porto, um jeden Euro Ihrer Anzeigenspende an die Menschen in Ostafrika übergeben zu können.

Big Blue, so der Spitzname des IT-Riesen, will in Nairobi, der Hauptstadt von Kenia, sein 12. Forschungszentrum ansiedeln. Die Zahl der dort tätigen Forscher soll innerhalb der nächsten fünf Jahre bis auf 50 aufgebaut werden. Hinzu kommen sollen Experten aus afrikanischen Universitäten, die zeitweise gemeinsam mit den IBM-Experten an dem Zentrum forschen.

Im Fokus der Aktivitäten des IBM Labs in Kenia werden zwei große Themenbereiche stehen. Zum einen sollen Regierungsorganisationen in Afrika eine bessere Entscheidungsgrundlage bekommen, indem Netzwerke zur automatischen Sammlung, Übermittlung und Auswertung von Informationen erforscht und aufgebaut werden.

Ein zweiter großer Punkt betrifft das Thema Mega-Cities. Nairobi hat derzeit rund drei Millionen Einwohner, die Zahl dürfte bis 2020 auf fünf Millionen ansteigen. Damit gehen erhebliche Probleme beim Straßenverkehr und bei der Wasserversorgung einher. Diesen beiden Themen will sich IBM Research - Africa annehmen, hieß es.

Nairobi war auch eine der Siegerstädte bei IBM Wettbewerb Smarter Cities Challenge. Im Rahmen der Initiative wird IBM in den nächsten drei Jahren rund 50 Millionen US-$ in insgesamt 100 Städte weltweit investieren, um Lösungen für komplexe urbane Probleme zu finden. In Afrika gehören neben Nairobi auch Accra (Ghana), Rabat in Marokko und Tshwane (Südafrika) zu der Gruppe. Aus Deutschland nimmt Dortmund an der Initiative teil.

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