Berührungslose Steckverbinder Hybridsteckverbinder ohne Kontaktverschleiß – was halten Sie davon?

Redakteur: Kristin Rinortner

Berührungslose Steckverbinder bieten u.a. eine hohe Flexibilität, Rotation um 360°, Vibrations- und Störfestigkeit. Und vor allem unterliegen sie keinem Kontaktverschleiß. „Contactless Connectors“ sind Thema unserer Frage der Woche.

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Berührungslose Steckverbinder: Bieten eine Reihe von Vorteilen und eine hohe Flexibilität
Berührungslose Steckverbinder: Bieten eine Reihe von Vorteilen und eine hohe Flexibilität
(Bild: TE)

Sich schnell entwickelnde Technologien wie z.B. die kontaktlose Stromversorgung ermöglichen nicht nur kontaktloses Laden von elektrisch betriebenen Batterie-Geräten wie z.B. Mobilfunkgeräte und Elektrofahrzeuge, sondern sie können auch für eine komplett neue Kategorie von Steckverbindern für industrielle Anwendungen eingesetzt werden. Die Kombination von Funktechnologie zum Datentransfer und einer berührungslosen (induktiven) Technik zur Leistungsübertragung führt zu neuartigen Hybrid-Steckverbindern, die nicht länger die Limitationen der herkömmlichen Steckverbindersysteme aufweisen.

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Die „Contactless Connectors“ haben keinen Kontaktverschleiß, bieten eine unbegrenzte Anzahl von leichtgängigen Steckzyklen, radiale, axiale und laterale Bewegungsfreiheit und galvanische Trennung. Der Daten- und Leistungstransfer erfolgt durch nicht leitfähige Wände und Flüssigkeiten. Die Steckverbinder können dadurch unter sehr rauen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Diese Art von neuartigen Steckverbinder-Systemen kann die Produktivität von Anlagen erheblich erhöhen, die Installations- und Betriebskosten deutlich senken sowie die Sicherheit der Anlagen entscheidend verbessern.

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Was sind berührungslose Steckverbinder?

Berührungslose oder „contactless“ Steckverbinder bezeichnen ein Hybrid-Steckverbindersystem, das über eine kurze Distanz (in der Regel kleiner als der Steckerdurchmesser) kontaktlos verbunden werden kann. Die Basis des Systems bilden Funktechnologie zum Datentransfer und berührungslose (induktive) Technik zur Leistungsübertragung.

Signaltransparenz ist einer der wesentlichen Schlüsselfaktoren zur problemlosen Einführung von berührungslosen Steckverbindern. Weitere Erfolgsfaktoren sind ihr kurzer Kontaktierabstand (bei M12 4 mm), die hohe Leistungsdichte und ihre Übertragungseffizienz sowie Toleranz gegenüber schlechter Anpassung der Verbindungspartner.

Entwicklungen, die auf dem Gebiet der berührungslosen Steckverbindersysteme erwartet werden können, sind die Integration von Sensoren und Aktoren, die weitere Miniaturisierung, die Standardisierung von Schnittstellen, Punkt-zu-Multipunkt Übertragungen sowie eine gesteigerte Signal-Bandbreite. Mit dem System Ariso hat TE Connectivity einen M12 Steckverbinder in dieser Technik vorgestellt, der eine Leistungsdichte von rund 0,5 W/cm3 bietet.

Was halten Sie von berührungslosen Steckverbindern?

Wir wollen nun wissen, was unsere Leser von diesem spannenden Thema halten: Nutzen Sie unser Umfrage-Tool (1 Klick genügt) in der rechten Spalte unserer Startseite www.elektronikpraxis.de. Hier klicken, abstimmen und direkt sehen, wie sich Branchenkollegen entscheiden. Die Redaktion freut sich über rege Teilnahme wie auch über Kommentare zum Thema.

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