Suchen

Hummel mit 70 Millionen Umsatz zum 70-jährigen Jubiläum

| Redakteur: Kristin Rinortner

Zum 70-jährigen Firmenjubiläum verzeichnet Hummel einen neuen Umsatzrekord. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das inhabergeführte Familienunternehmen einen Umsatz von 71,5 Millionen Euro Umsatz. Das ist eine Steigerung um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Firmen zum Thema

Holger Hummel, Hummel: „Wir sind deutlich stärker gewachsen als die Branche insgesamt.“
Holger Hummel, Hummel: „Wir sind deutlich stärker gewachsen als die Branche insgesamt.“
(Bild: Hummel)

„Das ist ein grandioses Ergebnis, denn wir sind deutlich stärker gewachsen als die Branche insgesamt“, sagt Holger Hummel, der das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender in dritter Generation führt.

Hummel stellt elektromechanische Komponenten wie Rundsteckverbinder, Kabelverschraubungen und Kabelschutzsysteme für die Industrie her. Darüber hinaus liefert das Unternehmen für die Heizungs- und Sanitärbranche Heizungszubehör, beispielsweise Entlüftungsventile, Verschraubungen und Armaturen. Gegründet wurde der Familienbetrieb im Jahr 1948 als Anton Hummel Metallwarenfabrik in Simonswald.

Die größten Zuwächse verzeichnete das mittelständische Familienunternehmen im vergangenen Jahr im Segment Rundsteckverbinder. Hier legte die Nachfrage nach einzelnen Produktlinien um mehr als 20% zu, denn die Verbindungstechnik ist eine der Schlüsseltechnologien bei der Digitalisierung von Produktionsabläufen. Die Firma aus Denzlingen bietet intelligente Lösungen für die Übertragung von Leistung, Signalen und Daten in der industriellen Fertigung. „Diese Technologien stehen bei uns im Fokus. Sie sind wesentlicher Bestandteil unserer Zukunftsstrategie“, ergänzt Holger Hummel.

Weltweit arbeiten knapp 600 Beschäftigte für die Gruppe. Das Unternehmen hat neun ausländische Tochtergesellschaften, an fünf Standorten wird auch produziert. Hinzu kommt ein weltweites Partnernetzwerk.

Zum Umsatzwachstum des vergangenen Jahres haben die ausländischen Märkte wesentlich beigetragen. Sämtliche Tochtergesellschaften konnten den Umsatz steigern, sogar Brasilien hat nach Jahren der Krise die Kehrtwende geschafft.

An den beiden deutschen Standorten in Denzlingen und Waldkirch beschäftigt die Firma heute 337 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende. Ausgebildet wird in neun Berufen. Neben den kaufmännischen Berufen gehören Ausbildungen in der Metall- und Kunststoffverarbeitung zum Angebot. //KR

(ID:45468889)