Suchen

Zweiter Rückruf innerhalb sieben Monaten HP ruft 100.000 Akkus wegen Brandgefahr zurück

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Sieben Monate nach dem ersten Rückruf muss der US-Konzern HP seine Rückorder um über 100.000 Stück ausweiten. Die Akkus könnten überhitzen und im Extremfall sogar explodieren. Insgesamt sind nun 142.000 Notebooks betroffen.

Firmen zum Thema

Der US-amerikanische PC- und Druckerhersteller HP muss einen erneuten Rückruf bei seinen Notebook-Akkus vornehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind über 100.000 Geräte betroffen.
Der US-amerikanische PC- und Druckerhersteller HP muss einen erneuten Rückruf bei seinen Notebook-Akkus vornehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind über 100.000 Geräte betroffen.
(Bild: Siege HP courtaboeuf.JPG / Cinerama14, Wikimedia Commons / BY-SA 4.0)

Der US-amerikanische PC- und Druckerhersteller HP muss einen erneuten Rückruf bei seinen Notebook-Akkus vornehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind über 100.000 Geräte betroffen. Die verbauten Batterien könnten im Ernstfall in Brand geraten oder explodieren.

Um eventuellen Verletzungen vorzubeugen, hat sich der Konzern nun zu einem neuerlichen Rückruf entschlossen. Hierbei sind Rechner der Marken Compaq, Compaq Presaroi, HP ProBook, Envy und Pavilion betroffen. Eingegrenzt wurde der Rückruf auf jene Geräte, die im Zeitraum von März 2013 bis Oktober 2016 gekauft wurden.

Für HP ist dies ein erheblicher Rückschlag. Erst etwas mehr als einem halben Jahr mussten 41.000 Notebooks aufgrund desselben Defekts zurückgerufen werden. Um einen schnellen Austausch zu ermöglichen, hat HP eine Möglichkeit zur Online-Überprüfung eingerichtet. Kunden können dort per Downloadlink überprüfen, ob ihr Gerät betroffen ist.

Zuvor hatte die amerikanische Verbraucherschutzorganisation CPSC (Consumer Product Safety Commission) mitgeteilt, dass es sich bei den schadhaften Batterien um zugelieferte Bauteile von Panasonic handelt. HP reiht sich mit dem neuesten Vorfall erneut in die Diskussion um Akkubrände ein. Erst in der laufenden Woche hat der Smartphone-Hersteller Samsung in seinem Abschlussbericht verkündet, dass fehlerhafte Batterien die Brandursache bei dem Modell Galaxy Note 7 waren.

(ID:44491029)