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Automotive Testing Expo Europe 2017 HORIBA stellt Komplettlösung für Emissionsmesstechnik vor

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Am heutigen Dienstag startet die Automotive Testing Expo Europe in Stuttgart. Im Fokus steht diesmal, nicht zuletzt aufgrund des Dieselskandals, unter anderem die HORIBA-Gruppe: Der Konzern will sein gesamtes Portfolio an Emissionsmesstechniken vorstellen.

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Die neue Regelung erfordert neue Emissionsprüftechnologien, die in der Lage sind, Emissionen unter realen Straßenbedingungen zu prüfen.
Die neue Regelung erfordert neue Emissionsprüftechnologien, die in der Lage sind, Emissionen unter realen Straßenbedingungen zu prüfen.
(Bild: Gemeinfrei / CC0 )

Auf der diesjährigen Automotive Testing Expo Europe (20. bis 22. Juni 2017) präsentieren HORIBA, ein Anbieter von Motorabgasanalysatoren und – instrumenten, und der Ingenieursdienstleister HORIBA MIRA ihre Produkte und Dienstleistungen für die Fahrzeugprüfbranche. Während des gemeinsamen Auftritts wird das gesamte Portfolio an Emissionsmesstechnik-Lösungen vorgestellt.

HORIBA MIRA konzentriert sich auf die Präsentation seines Advanced Emissions Test Centers (AETC), das Emissionstest-Lösungen für globale Compliance bietet. Dabei werden die neue Euro 6d-Verordnung sowie die Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) berücksichtigt und Technologien zur Emissionsmessung im praktischen Fahrbetrieb (Real Driving Emissions - RDE) integriert.

Darüber hinaus stellt HORIBA MIRA seine Batterien und Batteriemanagementsysteme auf dem HORIBA-Stand 1512 in Halle 1 vor. Mit den auf der Automotive Testing Expo 2017 präsentierten Komplett-Lösungen verfolgen beide Unternehmen das übergreifende Ziel, ihre Kunden bei der Einhaltung der immer strengeren Gesetzgebung für Emissionstests zu unterstützen. Im Rahmen der Euro 6d-TEMP-Abgasnorm spielt seit diesem Jahr auch die Implementierung der neuen RDE-Gesetzgebung eine tragende Rolle.

Die neue Regelung erfordert somit neue Emissionsprüftechnologien, die in der Lage sind, Emissionen unter realen Straßenbedingungen zu prüfen. Aus den HORIBA MIRA-Headquartern in Großbritannien heraus arbeiten HORIBA und HORIBA MIRA gemeinsam an ebendiesen Komplett-Lösungen. Seitdem HORIBA MIRA im Jahr 2015 Teil der HORIBA-Gruppe wurde, konnten wichtige Investitionen in die bestehende Infrastruktur des Unternehmens und den Bau neuer Einrichtungen, wie dem AETC, getätigt werden.

Hierzu Richard Adams, Commercial Manager bei HORIBA MIRA: „Als Teil der HORIBA-Gruppe konnten wir unsere Spitzenposition im Bereich der Automobiltechnik bekräftigen und unsere Reputation als Weltmarktführer in der Automobilprüfung und -technik ausbauen. Mit der Unterstützung von HORIBA konnten wir unser AETC weiterentwickeln und dazu beitragen, die Emissionen weltweit zu reduzieren und unsere Kunden bei der Einhaltung der neuen EU-Vorschriften unterstützen.“

Dr. Hiroshi Nakamura, Präsident der HORIBA Europe GmbH, äußerte sich folgendermaßen: „Wir sind mit unserer Investition in HORIBA MIRA vollauf zufrieden. Zusammen können wir auf eine einzigartige Expertise in den Bereichen F&E, Fahrzeugtechnik und Automobilprüfsysteme verweisen. Hinzu kommt ein umfassendes Portfolio an Engineering-Leistungen. Wir freuen uns darauf, weitere spannende Projekte umzusetzen, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und unsere Kunden weltweit zu unterstützen.“

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